Zweitliga-Squasher zum Saisonauftakt mit Sieg und Remis / Tonns tolles Debüt

Diepholz mit Volldampf aus den Startlöchern

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Feierte einen Einstand nach Maß im Trikot des 1. SC Diepholz: Neuzugang Martin Tonn. Der 33-Jährige schlug den Berliner Karsten Pfuhl glatt in drei Sätzen. ·

Diepholz - Der 1. Squash-Club Diepholz ist gut in die neue Zweitliga-Spielzeit gestartet: Auf heimischer Anlage schlugen die Kreisstädter den 1. SC Berlin mit 4:0. Im Spitzenspiel gegen den SC Mülheim stand am Ende ein leistungsgerechtes 2:2 zu Buche. Diepholz’ Spielertrainer Dennis Jensen war mit der Leistung seines Teams zufrieden: „Der Anfang ist gemacht. Ich habe gesehen, dass wir in der Vorbereitung auf die Saison viel richtig gemacht haben.“

1. SC Diepholz - 1. SC Berlin 4:0: Der Hauptstadtclub trat die Reise ohne seinen polnischen Neuzugang Lukasz Stachowski an. Somit war der 1. SCD in der Favoritenrolle und wurde dieser eindrucksvoll gerecht. Den Anfang machte Dirk Heemann, der den Berliner Carsten Sonnabend auf dem Center Court des Sauna- und Sportparadieses nicht den Hauch einer Chance ließ. Diepholz’ Neuzugang Martin Tonn legte gegen Karsten Pfuhl nach. Besonders im zweiten und dritten Satz zeigte der 33-Jährige eine fantastische Leistung.

„Ein super Einstand von Martin, der anschließend viele Diepholzer Hände schütteln musste“, freute sich Andreas Härtel, Vorsitzender beim 1. SC Diepholz, über das starke Debüt. Dylan Bennet sorgte für den vorzeitigen Heim-„Dreier“, nachdem er Felix Unger mit 3:0 das Nachsehen gab.

Den Gesamterfolg perfekt machte ein gut aufgelegter Dennis Jensen, der Berlins Stephan Wirwa ebenfalls in drei Abschnitten bezwang. „Ein Sieg gegen die Hauptstadt und dann noch in dieser Höhe – das fühlt sich immer sehr gut an“, strahlte der 38-Jährige nach dem ersten Heimauftritt.

1. SC Diepholz - SC Mülheim 2:2: Die Gastgeber rotierten in der Partie gegen den letztjährigen Vizemeister. Für Dirk Heemann und Martin Tonn kamen Julian Söhnchen und Luis das Neves zum Einsatz. Der in London lebende Söhnchen brachte Diepholz mit einem Viersatzerfolg gegen Thomas Hutmacher mit 1:0 in Front. „Julians Einsatz für Diepholz ist immer wieder bemerkenswert“, lobte Betreuer Frank Potyka.

Auf den anderen Positionen waren die Mülheimer favorisiert. Doch Dennis Jensen hatte einen Sahnetag erwischt, und getragen von den Zuschauern, schlug der Routinier Pascal Tagaz in drei Sätzen. Somit lag das Heimteam bereits mit 2:0 vorn und ein Traumstart mit sechs Punkten im Bereich des Möglichen.

Dylan Bennett konnte gegen seinen niederländischen Nationalmannschaftskollegen Sebastiaan Weenink aber nicht die Revanche für die Niederlage im vergangenen Jahr herbeiführen. Knackpunkt der Partie war der verlorene erste Abschnitt, den der 28-Jährige nach einem nicht verwandelten Satzball mit 10:12 abgab.

Im Anschluss dominierte Weenink die Begegnung und schaffte den 1:2-Anschluss. Luis das Neves fand gegen einen stark aufspielenden Marco Schoeppers kein Konzept, um das Spiel erfolgreicher zu gestalten, so stand am Ende das gerechte Remis gegen den Vizemeister fest.

„Wir können durch diesen guten Auftakt gelassener dem schweren Auswärtsspiel am 19. Oktober in Paderborn entgegensehen“, unterstrich Spielertrainer Dennis Jensen. Dann trifft der 1. SC Diepholz auf die Reserve des mehrfachen Deutschen Mannschaftsmeister Paderborner SC und den ST Aplerbeck-Dortmund. · mbo

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