SG Diepholz hat vier neue Spieler im Kader

Behrens nimmt jetzt Files und Senkler in die Pflicht

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Mit vier neuen Spielern und einem neuen Co-Trainer geht die SG Diepholz in die Bezirksliga-Saison 2015/2016 (v. l.): Nils Raskopp, Coach Jörg Behrens, Thomas Eirich, Co-Trainer Romulus-Ovidiu Muresan Kis, Alexander Koch und Joshua Winter.

Diepholz - Von Matthias Borchardt. Fußball-Bezirksligist SG Diepholz hat mehrere Talente in seinen Reihen – beispielsweise Nico Files und Niko Senkler. „Sie müssen jetzt Verantwortung übernehmen. Ich erwarte von ihnen in ihrer Entwicklung den nächsten Schritt“, unterstreicht Jörg Behrens, Trainer der SG Diepholz. Er sieht sie auf einem guten Weg: „Sie haben einen starken Eindruck in der Vorbereitung hinterlassen.“

Personell hat sich bei den Kreisstädtern nicht viel geändert. Lediglich Defensivmann Christian Hardemann steht aufgrund seines Studiums in Osnabrück nicht mehr zur Verfügung. Seinen Part könnte Thomas Eirich übernehmen. Der 23-Jährige kommt aus der eigenen A-Jugend, hatte zuletzt allerdings pausiert. „Er zieht voll mit und hat ein gutes Zweikampfverhalten. Lediglich die Abstimmung in der Viererkette fehlt noch“, sagt der SG-Coach. Positiv überrascht ist der 34-Jährige von den Leistungen von Nils Raskopp (TuS St. Hülfe-Heede): „Er geht ein hohes Tempo und ist in der Offensive flexibel einsetzbar.“ Joshua Winter kam bereits in der Winterpause vom BSV Rehden II, erhielt allerdings keine Freigabe. Er kann im linken Mittelfeld spielen. Der Lehramtsstudent aus Oldenburg mit den Fächern Sport und Wirtschaft steckt zurzeit in Prüfungen, kann erst ab Mitte August voll trainieren. Behrens traut dem 21-Jährigen durchaus einiges zu: „Joshua kann uns weiterhelfen.“ Vierter Neuer im 22-köpfigen Kader ist Alexander Koch aus der eigenen Zweiten. Behrens lobt den 20-Jährigen: „Als Innenverteidiger oder Sechser spielt er einen einfachen Ball, hat ein kompromissloses Zweikampfverhalten.“

Bei einigen Positionen gibt’s einen Konkurrenzkampf. Allerdings nicht im Tor, da bleibt Dan Zaharia gesetzt. Behrens hält große Stücke auf den 33-Jährigen: „Dan ist nicht wegzudenken, er ist immer da und bringt reichlich Erfahrung mit.“ Diese Einstellung wünscht sich der C-Lizenz-Inhaber auch von Zweitkeeper Jonas Menck: „Jonas müsste noch ehrgeiziger sein.“ Da könnte sich der 23-Jährige eine Scheibe von Marc Pallentien abschneiden. Trotz seines Alters von 42 Jahren ist der kopfballstarke Innenverteidiger in der Viererkette eine Bank. „,Palle’ bringt seine Leistung, er geht immer vorweg. An ihm können sich die jungen Leute hochziehen“, versichert der SG-Trainer. Vermutlich bildet der Routinier mit Gerrit Hofemeister die Innenverteidigung. Eine Alternative wäre auch Arne Wiechering.

An der rechten Außenbahn führt kein Weg an dem Polen Jakub Dalba vorbei. Den Platz an der linken Seite dürfte der vielseitig verwendbare Daniel Lembcke einnehmen. Aber auch Marco Reichert wäre hier denkbar. Ein dichtes Gedränge herrscht im Mittelfeld. Bei der Doppel-Sechs sind Niko Senkler und Nico Files erste Wahl. Spielen können auf dieser Position auch Johann Kschuev, Dennis Korte und Arne Wiechering. „Senkler und Files sind bei mir gesetzt, zumal sie vorn jede Position spielen können“, baut Behrens auf die beiden Akteure.

Im Angriff können die Diepholzer noch nicht auf den schnellen Florian Scharnitzky verzichten. Der 34-Jährige war mit 16 „Buden“ bester Torschütze beim letztjährigen Tabellenfünften. „Scharne“ bildet mit Alexander Finke den Sturm. Der 25-Jährige ist im Strafraum zwar ein Schlitzohr, muss aber an seiner Fitness und Einstellung arbeiten.

„Jockel“ Behrens hält an seinem 4-4-2-System fest: „Die Grundordnung steht, aber wir haben mehrere Optionen.“

Eines hat der gebürtige Vechtaer im Vergleich zum Vorjahr festgestellt: „Wir sind zum jetzigen Zeitpunkt eingespielter als in der vergangenen Saison.“ Die Diepholzer starten beim Meisterschaftsfavoriten SV BE Steimbke. Danach geht es mit den Spielen gegen die Aufsteiger SC Marklohe (H), Landesberger SV (A) und TV Neuenkirchen (H) weiter. „Neun Punkte wären schön“, urteilt der gelernte Physiotherapeut.

Vergangene Spielzeit hat die SG Diepholz leichtfertig einige Zähler verschenkt. Deshalb appelliert Behrens an die Einstellung seiner Mannen: „Jeder muss sich an die eigene Nase fassen und Verantwortung übernehmen. Die Mannschaft hat das Potenzial, jetzt muss der nächste Schritt kommen. Jeder sollte den Willen haben, ein Spiel gewinnen zu wollen.“ Wichtig sei außerdem, dass sich die Mannschaft sportlich auf dem Platz weiterentwickelt. Denn auch künftig wollen die Diepholzer „nur mit eigenen Leuten arbeiten“.

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