Squash-Bundesligist muss gewinnen

1. SC Diepholz unter Zugzwang

Versucht in Paderborn an Position vier sein Glück: Der 27-jährige Dustin Eickhoff vom 1. SC Diepholz. Foto: Westermann
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Versucht in Paderborn an Position vier sein Glück: Der 27-jährige Dustin Eickhoff vom 1. SC Diepholz.

Diepholz – Am kommenden Spieltagwochenende in der Squash-Bundesliga Nord könnten die Grundvoraussetzungen für den 1. SC Diepholz kaum unterschiedlicher sein: Am Samstag gastiert die Mannschaft von Trainer Dennis Jensen beim Branchenprimus und amtierenden Europapokalsieger Paderborner SC, bevor am Sonntag das enorm wichtige Heimspiel gegen Schlusslicht L.A. Squasher Harsefeld-Stade ansteht.

„Wir brauchen uns keinen Illusionen hinzugeben, dass es morgen schier unmöglich sein wird, in Paderborn zu bestehen, aber wir wollen uns von unserer besten Seite zeigen“, blickt Diepholz-Urgestein Jensen auf das Duell an der Pader voraus. Für die Kreisstädter ist es auch ein Highlight-Spiel vor großer Kulisse, das sogar live auf Sport Deutschland.TV in voller Länge übertragen wird. „Ich hoffe aber nicht nur auf viele Diepholzer vor den Bildschirmen, sondern auch im Ahorn-Sportpark, wo der erste Aufschlag um 14.00 Uhr erfolgen wird“, unterstreicht der 44-Jährige.

Im unteren Paarkreuz genießen Dustin Eickhoff und der zurzeit in Topform agierende Julian Kischel das Vertrauen. Davor werden für die Diepholzer der Tscheche Martin Svec (Nummer 108 der Weltrangliste) und erstmalig in dieser Saison der Engländer Declan James (Nummer 27 der Weltrangliste) spielen. Paderborn tritt mit Deutschlands Topstar Simon Rösner und dem Schweizer Serienmeister Nicolas Müller an, dahinter operieren mit Lucas Wirths und Lennart Osthoff ebenfalls deutsche Spitzenspieler.

Am Sonntag um 14.00 Uhr (Centercourt Sauna- und Sportparadies Diepholz, Moorstraße 22) kommt Aufsteiger L.A. Squasher Harsefeld-Stade zum Kellerduell. Im Hinspiel trennten sich beide Teams 2:2. Ein Ergebnis, das Jensen diesmal nicht reichen würde. Seine Marschroute an sein Team: „Wir spielen zu Hause und wollen von Anfang an Druck machen.“ Die Gäste könnten mit den beiden jungen Wingelsdorfer Brüdern im unteren Paarkreuz spielen, davor der Niederländer Marc ter Sluis und der Tscheche Ondres Uherka. Bei Diepholz stehen mit Dennis Jensen und Thomas Kretschmer weitere Alternativen für den zehnten Spieltag bereit. „Wir wollen alles raushauen und mit dem Publikum im Rücken die drei Punkte bei uns behalten“, gibt sich der Diepholzer „Macher“ kämpferisch.

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