Erst Massen-Verabschiedung, dann Tore satt / Zwei Mangu-Treffer

SG Diepholz langt im letzten Heimspiel mächtig zu – 6:0

Nach seiner Einwechslung traf Adrian Mangu gestern noch zweimal für die SG Diepholz. ·

Diepholz - Erst gab's Blumen und flaschenförmige Geschenke für gleich ein Dutzend scheidender Spieler, dann teilten die Beschenkten selbst mächtig aus. Gleich mit 6:0 (2:0) fertigte Fußball-Landesligist SG Diepholz in seinem letzten Saison-Heimspiel die SSG Halvestorf-Herkendorf ab.

„Ich hätte nicht gedacht, dass die Jungs sich noch mal so reinhängen“, lobte Trainer Andreas Schultalbers seine Truppe, ehe er und sein „Co“ Michael Gumprich sowie Physiotherapeut Holger Beckmann ebenfalls Präsente vom Vorstand bekamen. Denn auch sie verlassen eine Mannschaft, die gestern ihre ganze Klasse aufblitzen ließ.

Das Schützenfest begann nach 20 Minuten, als Nils Unger Florian Scharnitzky zum 1:0 bediente. Beim zweiten Tor glänzte der Torschütze als Vorbereiter für Kapitän Marcell Katt (28.).

Danach dauerte es bis zur 65. Minute, ehe die 120 Zuschauer im Mühlenkamp-Stadion erneut jubeln durften: Mit einem 22-Meter-Freistoß-Kracher sorgte Sascha Bruning für die Entscheidung. „Danach war das Spiel dicht“, urteilte „Schulti“. Aber seine „Jungs“ waren noch lange nicht satt: Adrian Mangu verwertete einen Pass von Marc Pallentien zum 4:0 (70.). Zwei Minuten später tauschten beide die Rollen – und „Palle“ bedankte sich mit seinem Tor für Mangus Zuspiel.

Die letzte Viertelstunde mussten die Gäste zu zehnt auskommen, weil Rik Balk wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte sah. Daran lag's jedoch nicht, dass Adrian Mangu das halbe Dutzend voll machte: Er profitierte vielmehr von einem Missverständnis zwischen Sascha Helbig und seiner Abwehr (86.).

„Dafür, dass es eigentlich um nichts mehr als das Sichern von Platz sechs ging, haben wir uns stark präsentiert“, lobte Schultalbers die sattelfeste Abwehr und die schnell vorgetragenen Konter. Der Coach hatte dem altgedienten Romulus-Ovidiu Muresan-Kis sein Abschiedsspiel von Beginn an ermöglicht, bevor der Rumäne als Spielertrainer zum BSV Rehden II wechselt. Ihn nahm er ebenso vorzeitig vom Platz wie Torjäger Scharnitzky und Kapitän Katt, um ihnen den Extra-Applaus zu gönnen. Und darum ließen sich die Fans nicht zweimal bitten. · ck

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