Kleinert geht bei Landesmeisterschaft leer aus

Handypanne kostet Medaillenchance

Die Diepholzerin Jennifer Beckmann blieb in der Gruppenphase hängen, weil ihr die Auslosung nicht gerade entgegen kam.
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Die Diepholzerin Jennifer Beckmann blieb in der Gruppenphase hängen, weil ihr die Auslosung nicht gerade entgegen kam.

Heiligenrode - Außer Spesen nichts gewesen: Ungewohnt erfolglos blieben die Diepholzer Vertreter bei der jüngsten Tischtennis-Landesmeisterschaft der Damen in Hannover.

Nele Puls hätte daran vielleicht etwas ändern können, doch die Heiligenroder Spitzenspielerin musste aufgrund einer wichtigen Uni-Klausur passen. Somit waren Denise Kleinert (TSV Heiligenrode) und Jennifer Beckmann (SG Diepholz) auf sich alleine gestellt. Beide enttäuschten auch keinesfalls, aber zum ganz großen Wurf langte es nicht. 

Bei Beckmann verständlich, da sie in ihrer Gruppe auf die

Denise Kleinert (TSV Heiligenrode) verpasste im Einzel Platz zwei in der Gruppe und schied im Doppel schon im Achtelfinale aus.

unangenehm zu bespielenden Noppen-Expertinnen Julia Stranz (RSV Braunschweig), Margit Jeremias (TSV Watenbüttel) sowie die Ex-Heiligenroderin Jessica Boy vom TV Falkenberg traf. Entsprechend chancenlos musste die SGD-Akteurin die Segel streichen, erntete indes bei ihrer Ex-Teamkollegin Kleinert viel Mitgefühl: „Dreimal gegen Noppe ist heftig. Zumal das Jenni nicht so liegt.“ Kleinert selbst hatte zwar eine wesentlich günstigere Auslosung erwischt, doch auch sie überstand nicht die Gruppenphase. „Ich habe ja kürzlich wieder von Angriff auf Abwehr umgestellt. Eigentlich läuft das recht gut, aber im ersten Match habe ich mich gegen Finja Hasters beim Belag-Drehen immer vertan und so den zweiten Gruppenplatz verspielt“, seufzte Kleinert.

In der Tat hatte das 1:4 gegen die Oldendorferin Folgen für sie. Zwar wies die Heiligenroderin Annalena Harms (RSV Braunschweig) souverän in die Schranken, blieb aber gegen Annette Blazek (TSV Watenbüttel) glücklos und verpasste das Achtelfinale.

Was mit einer Medaille im Doppelwettbewerb sicherlich zu verschmerzen gewesen wäre, aber hier machte Kleinert die Technik einen Strich durch die Rechnung. „Braunschweigs Annika Walter hatte mir eine SMS geschickt, ob wir spielen können. Doch mein Handy hatte die Nachricht nicht übermittelt. Total dämlich, so hätte ich eine richtig gute Partnerin gehabt und wäre gesetzt gewesen. Mit Jenny Mazier vom TSV Watenbüttel war leider nichts drin“, maulte Kleinert nach der 0:3-Achtelfinalabfuhr gegen das spätere Siegerduo Amelie Rocheteau/Lotta Rose (TTK Großburgwedel).

Und da auch Beckmann an der Seite von Nathalie Jokisch (TV Jahn Rehburg) frühzeitig scheiterte, blieb der Kreis Diepholz ohne Medaille. 

drö

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