Heiligenfelde dreht 0:2-Rückstand gegen Seckenhausen in einen 3:2-Sieg um

Diedrichs’ Schuss ins Glück

Traf zum 1:2-Anschluss: Heiligenfeldes Björn Isensee (re.), der sich hier im Duell mit Philipp Eggers durchsetzte. Am Ende gewannen die Hausherren sogar noch mit 3:2 gegen Tabellenführer TSG Seckenhausen-Fahrenhorst.
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Traf zum 1:2-Anschluss: Heiligenfeldes Björn Isensee (re.), der sich hier im Duell mit Philipp Eggers durchsetzte. Am Ende gewannen die Hausherren sogar noch mit 3:2 gegen Tabellenführer TSG Seckenhausen-Fahrenhorst.

Heiligenfelde – Er kam, sah und traf: Schöner hätte der recht kurze Arbeitstag des Lars Diedrichs nicht enden können. Der offensive Mittelfeldspieler des SV Heiligenfelde wurde gestern im Spitzenspiel gegen die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst erst in der 86. Minute von seinem Coach Torben Budelmann eingewechselt. Fünf Minuten später avancierte die Nummer 14 zum Matchwinner, nachdem er nach Vorarbeit von Maximilian Wirth sehenswert zum 3:2 (0:2)-Endstand getroffen (90.+1) und damit das Duell gegen den Tabellenführer für die Hausherren entschieden hatte. „Eigentlich schlägt ,Dieds‘ in so einer Situation noch einen Haken“, erklärte Budelmann nach dem Schlusspfiff. Doch diesmal entschied er sich anders, nahm den Pass von Wirth an der linken Strafraumkante direkt, jagte den Ball vorbei an Seckenhausens Schlussmann Maurice Lutterklas in den Giebel des langen Pfosten – und stürzte die Gäste damit ins Unglück.

„Eine absolut unnötige Niederlage, die mich sauer macht“, ärgerte sich Seckenhausens Trainer Iman Bi Ria: „Wir waren das klar bessere Team, Heiligenfelde fand überhaupt keine Lösungen, kam durch zwei Standards zu Toren. Und das letzte Ding landet dann auch noch ausgerechnet im Knick.“ Unnötig war die Niederlage für die Gäste auch, weil sie Anfang der zweiten Halbzeit komfortabel mit 2:0 in Führung lagen, doch am Ende das Heft des Handelns noch aus den Händen gaben. „Jetzt müssen wir langsam wieder in die Spur finden“, forderte Bi Ria nach der zweiten Niederlage in Folge.

Zu Beginn der Partie deutete nicht viel auf eine Überraschung hin. Beide Teams neutralisierten sich in der ersten Halbzeit weitestgehend. Den Gästen war jedoch der erste Treffer vorbehalten, die gerade in der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs die Spielkontrolle übernahmen. Marcel Dörgeloh steckte den Ball aus 20 Metern auf Howard Barbossa durch, der Heiligenfeldes Keeper Jörn Wachtendorf austiegen ließ und einschob (39.).

Nach dem Seitenwechsel machte die TSG dort weiter, wo sie Ende des ersten Abschnitts aufgehört hatte, erhöhte in der 47. Minute auf 2:0. Wieder war Barbossa zur Stelle. Den ersten Schuss aus kurzer Distanz wehrte Wachtendorf noch mit dem Fuß ab, doch beim Nachschuss war auch Heiligenfeldes Torwart machtlos.

Alles sah also danach aus, dass der Aufsteiger seinen siebten Saisonsieg einfährt. Doch falsch gedacht. Denn in der 60. Minute kamen die Hausherren zum Anschluss. Seckenhausens Hintermannschaft bekam nach einer Ecke den Ball nicht geklärt, sodass Björn Isensee am zweiten Pfosten nur noch einschieben musste. Jetzt witterte der SVH wieder seine Chance – und sollte sie in der 70. Minute auch bekommen. Nach einer Ecke des zuvor eingewechselten Tobias Marquardt stieg Nick Plate am zweiten Posten am höchsten und nickte zum verdienten Ausgleich ein. In der Folge ließen erst Wirth und anschließend Joshua Brandhoff gute Gelegenheiten zur Führung liegen, ehe Budelmann mit der Einwechslung von Joker Diedrichs ein glückliches Händchen bewies. „Ein absolut verdienter Erfolg mit einem geilen Tor zum Ende“, freute sich Heiligenfeldes Coach.

Von Julian Diekmann

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