START IN DIE SAISON SC Weyhe setzt auf Kontinuität

„Die Saison ist eine Wundertüte“

Sieben Neuzugänge sollen helfen, dass der SC Weyhe in der Landesliga in dieser Saison nichts mit dem Abstieg zu tun hat. Neu im Team der Trainer Simon Peters (links) und Harald Meyer (rechts) sind (v.l.): Mustafa Sleiman, Cem Barufe, Marc Tietgen, Philipp Kowald, Kevin Krüger, Abdou Milan Sarr und Keno Behrmann.
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Sieben Neuzugänge sollen helfen, dass der SC Weyhe in der Landesliga in dieser Saison nichts mit dem Abstieg zu tun hat. Neu im Team der Trainer Simon Peters (links) und Harald Meyer (rechts) sind (v.l.): Mustafa Sleiman, Cem Barufe, Marc Tietgen, Philipp Kowald, Kevin Krüger, Abdou Milan Sarr und Keno Behrmann.

Weyhe – In Zeiten des Ungewissen herrscht beim Fußball-Landesligisten SC Weyhe Kontinuität. Wenn die Punktspielsaison am ersten September-Wochenende startet, dann müssen die Weyher nur auf zwei abgewanderte Spieler verzichten, die allerdings nicht zum Stammpersonal zählten. Demgegenüber stehen sieben Neuzugänge, sodass die Aussage von Trainer Simon Peters, „dass unser Kader besser besetzt ist als in der vergangenen Saison“, durchaus Sinn macht.

Die größte Veränderung gab es daher auf dem Trainerposten. Aus drei mach’ zwei ist das Weyher Motto. Hintergrund: Coach Dennis Lingnau legt aus privaten Gründen eine Pause ein, sodass nunmehr Peters und Harald Meyer die Verantwortung tragen. Auch der Ansprechpartner des Teams im Verein ist neu, denn Cord Landwehr übernahm den Job des Spartenleiters von Michael Koch, der ohnehin nur übergangsweise eingesprungen war und sich jetzt wieder im Hauptverein engagiert. „Mit Cord kommen wir gut klar. Er hat immer ein offenes Ohr für unsere Belange“, sagt Meyer.

Barufe starker Neuzugang

In Coronazeiten war es nicht einfach, neue Spieler an Land zu ziehen. Der wohl wertvollste ist Cem Barufe. Der 28-Jährige kehrt vom TSV Lahausen zurück zum SCW und gilt als Stammplatz-Kandidat im zentralen Mittelfeld. Mit der starken Personalfluktuation beim Sportplatz-Nachbarn hatte sein Wechsel nichts zu tun. „Schon bevor bekannt war, dass in Lahausen viele Spieler gehen, hatte uns Cem schon die Zusage gegeben“, sagt Trainer Meyer, der die Vorzüge des Neuzugangs so darstellt: „Cem kann auch vorne spielen und die Bälle festmachen. Mal sehen, wo wir ihn hinstellen.“

Vom Kreisligisten TuS Sudweyhe II wechselt Keno Behrmann (22) in die Bremer Landesliga. „Keno kann rechter Außenverteidiger spielen, hat eine gute Grundschnelligkeit und ist gut im Zweikampf“, erklärt Peters.

Für die offensive Außenbahn ist Abdou Milan Sarr (22) vom Bezirksligisten ATS Buntentor vorgesehen. „Ich bin mir sicher, dass Abdou auf dieser Position Druck auf unsere etablierten Spieler machen wird“, hofft Peters.

Marc Tietgen (25) kommt vom Bezirksligisten TuS Walle und kann zentral in der Defensive oder im Mittelfeld eingesetzt werden.

Philipp Kowald ist zwar schon länger in Weyhe, hat Corona-bedingt aber erst ein Spiel für den SCW gemacht.

Cem kann im    Mittelfeld oder auch vorne spielen.

Weyhes Trainer Harald Meyer zum Einsatzgebiet von Rückkehrer Cem Barufe

Ein Wechsel auf die Zukunft sind Kevin Krüger und Mustafa Sleiman (beide 19), die von den A-Junioren des JFV Weyhe-Stuhr im Weyher Herrenbereich Fuß fassen wollen. Peters sagt zu den sportlichen Aussichten des Duos: „Das sind Perspektivspieler, die sich noch entwickeln müssen.“

Auf der Seite der Abgänge stehen Enrico Nienstermann, den es zum Landesliga-Konkurrenten TSV Melchiorshausen gezogen hat, und Pascal Schenkluhn. Der Torwart steht jetzt im Kader des Kreisligisten TVE Nordwohlde.

Und was soll die Saison für Weyhe bringen? „Nach der langen Coronapause ist die Liga echt eine Wundertüte. Ich wünsche mir, dass wir einen einstelligen Tabellenplatz erreichen, damit wir gar nicht erst in Gefahr geraten“, blickt Peters voraus.

Und Gefahr könnte reichlich in Verzug sein. Aufgrund des vermehrten Abstiegs aus der Bremen-Liga, um dort wieder auf eine Sollstärke von 16 Teams (jetzt 18) zu kommen, könnten eventuell gleich fünf Clubs die Landes- in Richtung der Bezirksliga verlassen müssen. Nur eins scheint für Peters klar: „Tuspo Surheide ist der klare Meisterfavorit. Ohne Corona und der annullierten Saison würden die jetzt schon in der Bremen-Liga spielen.“

Simon Peters vor dem Pokalspiel: „Wir nutzen das Match, um uns einzuspielen“

Die Bremen-Ligisten haben schon zwei Spieltage hinter sich. Nun folgt der Rest im Bremer Verband – zumindest, was die Erstherren-Teams anbelangt. Am Wochenende geht es mit der ersten Runde im Bremer Fußball-Landespokal los. Mit dabei ist auch Landesligist SC Weyhe, der am Sonntag um 13.00 Uhr den Liga-Konkurrenten SV Grohn empfängt. Eine Woche später folgt dann im Liga-Betrieb der Start gegen Woltmershausen.

Für Weyhes Trainer Simon Peters hat der Pokal noch Testspiel-Status: „Wir nutzen das Match, um uns noch weiter einzuspielen.“ Die Vorbereitung lief recht holprig. Erst im letzten Testspiel gegen den Kreisligisten TSV Lahausen (6:1) zeigte Weyhes Formkurve ganz klar nach oben. „Da haben die Abläufe schon besser geklappt“, meint Peters.

Den Gegner kann der Weyher Coach nicht einschätzen, weil das Match erst nach der annullierten Saison angesetzt war. Sollte Weyhe gewinnen, dann ginge es Ende September in Runde zwei wohl gegen den Bremen-Ligisten SG Aumund-Vegesack. Auf Weyher Seite fehlen am Sonntag Cem Barufe, Dennis Lampe uns Jonas Piepenbrink.

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