Durch mangelnde Chancenverwertung bringt sich das Engelmann-Team oft um den Lohn / Revanche gegen Neuenhaus/Uelsen möglich

Diagnose „Torschusspanik“: Brinkum muss Manko in Griff kriegen

Robert Gums alleine vor dem gegnerischen Gehäuse. Genau solche Szenen müssen die Brinkumer zwingend in Treffer ummünzen, um gegen die SG Neuenhaus/Uelsen eine Chance haben zu können. Zuletzt haperte es nämlich des Öfteren an der Effizienz der Jahn-Akteure. ·
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Robert Gums alleine vor dem gegnerischen Gehäuse. Genau solche Szenen müssen die Brinkumer zwingend in Treffer ummünzen, um gegen die SG Neuenhaus/Uelsen eine Chance haben zu können. Zuletzt haperte es nämlich des Öfteren an der Effizienz der Jahn-Akteure. ·

Brinkum - Es ist jetzt mehr als vier Monate her, dass die Brinkumer Handballer böse mit 19:42 bei der SG Neuenhaus/Uelsen unter die Räder gekommen waren. Es war der erste Spieltag der Verbandsliga Nordsee. Seitdem konnten die Jahn-Spieler immerhin sechs Siege feiern, aber vor dem Rückspiel gegen die SG Neuenhaus/Uelsen am Sonntag (15.00 Uhr) sind die Symptome identisch: Es hapert noch immer beim Torabschluss.

„Wir müssen jetzt weiter daran arbeiten, unsere Cleverness zu verbessern. Besonders beim Wurf treffen wir noch allzu oft die falschen Entscheidungen“, hatte Brinkums Trainer Sven Engelmann damals nach der herben Auftaktpleite gefordert. Kurz vor dem Rückspiel hört sich das bei Engelmann fast gleich an, wenn er fordert: „Wir müssen cleverer werden. Vor den gegnerischen Torhütern entschlossener auftreten.“ Auch wenn es manchmal mühsam sein könnte, immer wieder die gleiche Leier betonen zu müssen, wird Engelmann es nicht leid: „Man gibt den Glaube nie auf.“ Um abgezockter vor dem Tor zu werden, lässt er wiederholt klassische Abschlussübungen trainieren: Wurffinten, simulierter Zeitdruck beim Abschluss oder das Abspringen mit dem falschen Bein stehen vor dem endgültigen Wurf dann auf der Coaching-Agenda.

Achtung vor „Shooter“

Jörn Wolterink

Nach der Klatsche zum Saisonauftakt hatte Engelmann die SG Neuenhaus/Uelsen schon als „künftigen Aufsteiger“ tituliert. Doch derzeit hat sie nur zwei Punkte mehr als Brinkum und liegt auf Platz fünf. Falls es den Gastgebern gelingen sollte, den Zweitligaerfahrenen Rückraumshooter Jörn Wolterink (im Hinspiel 13 Tore) in den Griff zu bekommen, rechnet sich Engelmann durchaus etwas aus: „Ich will unbedingt gewinnen“. Wen wundert‘s.

Doch es wird ein hartes Stück Arbeit. Auch, weil beim Tabellenneunten Rückraumspieler Tim Kieselhorst (Oberschenkelzerrung) und Meik Schäfer (Schambeinprellung- oder -bruch) fraglich sind. Vor allem Schäfers Ausfall, mit 66 Toren immerhin zweitbester Schütze im Team, würde schwer wiegen.

Neben Wolterink warnt Engelmann auch vor Dennis Leissink. „Er harmoniert als Mittelmann hervorragend mit dem Kreisläufer“, weiß Brinkums Coach über den letztjährigen SG-Spielertrainer zu berichten. Doch trotz all der gezeigten Stärken des Gegners im Hinspiel, habe man bei Brinkum das Debakel „gleich weggewischt und aufgearbeitet. Das spielt in den Köpfen meiner Spieler keine Rolle mehr“, so der 47-Jährige. · wie

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