TuS Sulingen vergibt zu viele Chancen / Garaf trifft / Am Ende noch Glück

Deutliche Steigerung, aber kein gerechter Lohn – 1:1

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Enge Manndeckung wie gefordert: Sulingens Richard Sikut (li.) stellt den Hannoveraner Wladislaw Martirosov. ·

Sulingen - Von Arne FlüggeViele Trainer stellen sich nach einem Unentschieden häufig die gleiche Frage: War das Glas am Ende nun halbvoll oder halbleer? Auch Walter Brinkmann, Coach von Fußball-Landesligist TuS Sulingen, ging es am Samstag nach dem 1:1 (1:1) gegen den OSV Hannover nicht anders. „Ich bin schon ein bisschen hin- und hergerissen“, sagte der 51-Jährige, „unterm Strich aber müssen und können wir mit dem Punkt leben.“

Immerhin hatte sich seine Mannschaft gegenüber der 3:5-Pleite aus der Vorwoche beim Tabellenletzten SC Harsum gesteigert. Defensiv standen die Sulinger wieder wesentlich besser. Ein verdienst auch von Tomasz Tomasik, der nach seiner langwierigen Verletzung zum ersten Mal in der Anfangsformation stand und als Innenverteidiger neben Manuel Meyer viel Ruhe und Sicherheit ausstrahlte. Zudem trieb der Neuzugang vom BSV Rehden das Spiel seiner Mannschaft immer wieder an. „Tomasz hat das richtig gut gemacht“, lobte Brinkmann seinen Spieler.

Die ganze Mannschaft zeigte nach dem Debakel der Vorwoche eine engagierte Leistung. Nach einer schönen Kombination über Kapitän Dennis Neumann und Mehmet Koc brachte Salam Garaf die Sulinger bereits in der 14. Minute mit 1:0 in Führung. „Das war klasse herausgespielt“, freute sich Brinkmann über den Treffer, dem der TuS Sulingen aber noch weitere hätte folgen lassen müssen. So in der 29. Minute, als OSV-Keeper Alexander Dlugaiczyk einen Schuss von Neumann prallen ließ und Tomasik den Ball freistehend nicht am Keeper vorbeibrachte. Oder in der 32. Minute, als Sascha Jäger, schön bedient von Garaf, viel zu lange zögerte, so dass sich Dlugaiczyk noch vor den Ball werfen und klären konnte. Zwei Minuten später verpasste Garaf mit einem 15-Meter-Schuss das Tor nur knapp. „Wir hätten in dieser Phase nachlegen müssen“, meinte Brinkmann, „doch uns hat die letzte Entschlossenheit gefehlt.“

Das Auslassen dieser drei Hochkaräter sollte sich für die Sulinger rächen. Zunächst scheiterte Aykutalp Beser noch mit einem Kopfball am toll reagierenden Torwart David Schröder (38.), ehe es drei Minuten später im TuS-Tor klingelte. Nach einem langen Freistoß von Xilmaz Dag konnte Hannovers mit aufgerückter Innenverteidiger Daniel Bothe ungehindert zum 1:1 einköpfen. „Ein absolut ärgerliches Tor, weil wir mehr als deutlich darauf hingewiesen haben, dass Bothe bei Standards mit nach vorne geht. Für diesen Fehler sind wird bestraft worden“, knurrte TuS-Coach Brinkmann.

Nach dem Wechsel verflachte die Partie, Chancen gab es auf beiden Seiten fast keine mehr. Bis zur 76. Minute: Manuel Meyers Rückpass geriet zu kurz, Beser ging dazwischen und allein auf Schröder zu. Beser passte quer zu Kirill Weber, der das Kunststück schaffte, nur den Pfosten und nicht das leere Tor zu treffen. „Da haben wir richtig Glück gehabt. Daher muss ich mit dem 1:1 zufrieden sein“, erklärte Brinkmann.

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