Bundesliga-Korbballerinnen siegen zwei Mal / Barrien wehrt sich tapfer

Detken lässt Heiligenrode auf die „Deutschen“ hoffen

Brachte es in zwei Begegnungen auf drei Körbe: Sarah Zieske (r.) vom Korbball-Bundesligisten TSV Barrien. ·
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Brachte es in zwei Begegnungen auf drei Körbe: Sarah Zieske (r.) vom Korbball-Bundesligisten TSV Barrien. ·

Barrien - Dank des wichtigen Siegs gegen den TV Walle-Bremen 1875 darf der TSV Heiligenrode in der Korbball-Bundesliga Nord wieder ganz realistisch von der Teilnahme an den deutschen Meisterschaften träumen. Aufsteiger TSV Barrien besiegte Walle ebenfalls und rückt in der Tabelle vor, der FTSV Jahn Brinkum konnte in den Spielen gegen die Top-Teams erneut nicht punkten.

TSV Barrien - SG Findorff 3:9 (3:4): Gegen den Tabellenführer überzeugte Barrien vor allem in der ersten Hälfte. „In dieser Phase haben wir richtig gut dagegen gehalten“, fand Trainer Manfred Otto. Als nach dem Wiederanpfiff die Bremerinnen etwas davon zogen, schien Barrien sich unbewusst schon mit dem zweiten Spiel zu beschäftigen. „Am Ende haben wir uns vielleicht nicht mehr ganz so gewehrt, wie es möglich gewesen wäre – aber auf dieser Leistung konnten wir absolut aufbauen“, freute sich der Coach über den Achtungserfolg gegen den Abonnementsmeister.

TV Bremen-Walle 1875 - TSV Heiligenrode 5:9 (4:4): Im Duell zweier Konkurrenten um die drei DM-Plätze ließ sich zunächst kein klarer Sieger erkennen. Zwar führte Heilgenrode zwischenzeitlich mit 3:1, musste diese Vorsprung aber schon bis zur Pause aber wieder hergeben. Nach einer Viertelstunde musste auch noch Sinnika Zorisc verletzt passen, und selbst einen 4:5-Rückstand schluckte der TSV noch – gewann danach aber zunehmend Oberwasser. Als gegen Ende des Spiels der Vorsprung wuchs, versuchte Walle mit einer offenen Deckung nochmal alles. Heiligenrode aber ließ sich nicht mehr aus der Ruhe bringen und siegte in diesem wichtigen Spiel deutlich und sicher. TSV-Spielerin Tatjana Erlewein freute sich nicht nur über die Punkte: „Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung muss man Jördis Detken hervorheben, die dank ihrer Schnelligkeit im Deckungsverhalten hervorgestochen hat – und Gabi Brosowsky am Korb und mit ihren vier Treffern aus dem Rückraum.“

SG Findorff - FTSV Jahn Brinkum 17:2 (8:1): Gegen den unangefochtenen Tabellenführer war das junge Team aus Brinkum erwartungsgemäß überfordert. Doch vor allem die Anfangsphase ließ hoffen – ein knapper 1:3-Rückstand nach zehn Minuten war absolut im grünen Bereich. Danach setzte sich jedoch die SGF Korb um Korb ab und lag schon zur Pause deutlich in Front. Jahn fehlte es zunehmend an Ordnung und Entschlossenheit, und so stand am Ende wieder eine Niederlage für die Youngster von Trainer Thorsten Böger und Co-Trainerin Anke Schattschneider zu Buche.

TSV Barrien - TV Bremen-Walle 1875 7:5 (3:2): „Da hatten wir uns wirklich etwas vorgenommen – wenn es an diesem schwierigen Spieltag die Chance auf Punkte gab, dann sicher in dieser Partie“, erklärte TSV-Trainer Otto, der sein Team vor allem mit der Maxime „Tempospiel“ in die Partie geschickt hatte. Seine Mannschaft bot 40 Minuten lang eine kompakte Leistung und ließ sich weder von der körperlichen Überlegenheit der Bremerinnen noch durch einen kleinen Hänger in Halbzeit zwei aus der Ruhe bringen. „Meine Mannschaft hat wirklich an den Sieg geglaubt, das hat man ihr angemerkt“, lobte Otto. So durfte der Aufsteiger am Ende des Jahres zwei wichtige Punkte feiern – auch weil Korbhüterin Sarah Zieske nach ihrer Fingerverletzung wieder mitspielen konnte.

FTSV Jahn Brinkum - TSV Heiligenrode 1:16 (0:9): Mit dem nächsten Sieg rückte die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft für den TSV in greifbare Nähe. In einer einseitigen Partie versuchte Brinkum zunächst, Heiligenrode aus der Distanz werfen zu lassen. Doch die treffsichere Jessica Pawlowski brachte ihre Mannschaft schnell mit 3:0 in Führung. Die anschließende Deckungsumstellung brachte Brinkum nicht wieder zurück ins Spiel. Der FTSV wartet weiter auf den ersten Punkt und wird nun 2013 den nächsten Anlauf starten müssen. Fröhliche Gesichter hingegen bei den Heiligenroderinnen: „Schön, dass wir den zweiten Tabellenplatz sichern und den Abstand zu unseren Verfolgern Walle und Sudweyhe sogar noch ausbauen konnten“, freute sich Tatjana Erlewein. · she

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