Francesco überragt, David wechselt den Sieg ein – 2:1

Der Schiavone-Abend

Zum „Mann des Spiels“ gekürt: Lemförder Angreifer Francesco Schiavone zog gestern Abend groß auf. 
FOTO: BORCHARDT
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Zum „Mann des Spiels“ gekürt: Lemförder Angreifer Francesco Schiavone zog gestern Abend groß auf. FOTO: BORCHARDT

Lemförde – Im Hause Schiavone dürfte es gestern Abend einiges zu feiern gegeben haben. Beim 2:1 (2:1)-Derbysieg des TuS Lemförde über Bezirksliga-Konkurrent TuS Wagenfeld waren es nämlich Vater David und Sohn Francesco, die für die Fußballer letztlich den Unterschied machten. Auch wenn Trainer David Schiavone betonte: „Das war kämpferisch eine sehr gute Mannschaftsleistung.“

Doch der 41-Jährige wusste auch: „Francesco ist der Mann des Spiels. Er hat das 1:0 gemacht und das 2:1 vorbereitet.“ Erzielt hatte den zweiten Führungs- und Siegtreffer allerdings Tobias Middel – den der Coach in der 19. Minute für den angeschlagenen Ferhat Gören (David Schiavone: „Wahrscheinlich eine Zerrung im Oberschenkel“) eingewechselt hatte.

Die Partie war von beiden Teams von Beginn an äußerst giftig und aggressiv geführt. „Es gab viele Zweikämpfe, Nickligkeiten und Emotionen“, meinte David Schiavone, „ein richtiges Derby eben.“ In dem die großen Torchancen zunächst fehlten. Bis Wagenfelds Patrik Siebert in der 28. Minute über eine Rechtsflanke von Andre Albuquerque schlug und damit Francesco Schiavone den direkten Weg zum 1:0 ebnete.

Ein Elfmeter brachte die Gäste zurück ins Spiel. Lemförde-Torwart Dan Zaharia foulte in einer für die Platzherren unglücklichen Situation einen Wagenfelder, Siebert verwandelte (37.). Der Ausgleich hielt aber nur sieben Minuten, denn Francesco Schiavone zog groß auf, ließ auf seinem Weg zur Grundlinie drei Gegenspieler stehen, spielte den Ball in die Mitte zu Middel – 2:1.

Nach dem Wechsel gab es nur noch einen Aufreger: Lemförders Bogdan Golgot sah die Rote Karte wegen einer Beleidigung (69.) „Wir haben dann in den letzten 20 Minuten sehr gut dagegen gehalten“, freute sich David Schiavone: „Unter dem Strich ist der Sieg auch verdient.“ fs

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