Im Januar stellen Fußball-Vereine die Weichen

Der Monat der Trainergespräche

Nachdenklich: Trainer Dennis Lingnau weiß noch nicht, ob er in Weyhe bleiben wird.
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Nachdenklich: Trainer Dennis Lingnau weiß noch nicht, ob er in Weyhe bleiben wird.

Während Coach Lars Behrens Bereitschaft signalisiert, beim Bremer Landesligisten TSV Melchiorshausen zu verlängern, macht sich Dennis Lingnau vom Liga-Konkurrenten SC Weyhe noch Gedanken.

Syke – Die Winterpause ist im Fußball auch immer die Zeit, wo vielleicht noch Spieler kommen und gehen (mit entsprechender Freigabe) oder aber die Zukunft der jeweiligen Trainer im Verein besprochen wird. Momentan haben alle Beteiligten dafür ziemlich viel Zeit, weil aufgrund des Lockdowns im Amateurfußball die Fortsetzung der Spielzeit noch in den Sternen steht.

Beim Fußball-Landesligisten TSV Melchiorshausen bleibt der Kader unverändert. Ob Trainer Lars Behrens im Sommer in seine dann fünfte Saison geht, muss noch besprochen werden. „Im Januar werde ich mit dem Verein reden. Aber grundsätzlich kann ich mir ein weiteres Jahr in Melchiorshausen gut vorstellen. Die Mannschaft hat noch viel Potenzial“, erklärte der 42-Jährige.

Eine konkrete Aussage, wie es mit seiner Person weitergeht, konnte bislang auch Dennis Lingnau, Coach des Landesligisten SC Weyhe, noch nicht machen. Zusammen mit Harald Meyer und Simon Peters zeichnet Lingnau für das Team verantwortlich. „Wir befinden uns in Gesprächen mit dem Verein. Für mich kann ich sagen, dass ich noch nicht weiß, wie es bei mir weitergeht. Das hat aber absolut nichts mit der Mannschaft zu tun. Die Jungs stehen noch längst nicht am Ende ihrer Entwicklung. Aber es gibt ja auch Gründe für eine Entscheidung, die nichts mit den Spielern oder dem Verein zu tun haben“, sagte Lingnau.

Beim Bezirksligisten TV Stuhr, der bisher sportlich etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, dürfte es zumindest auf der Kommandobrücke keine Veränderungen geben. Die Doppel-Spitze Christian Meyer und Stephan Stindt signalisierte ihre Bereitschaft für eine weitere Spielzeit (dann schon die achte als Duo). „Im Januar werden wir wohl mit dem Verein sprechen“, meint Stindt. Der Kader wird sich im Winter nicht verändern.

SCT-Coach Uwe Küpker hofft auf weitere Zusammenarbeit mit Michael Schultalbers

Beim SV Heiligenfelde, der um die Teilnahme an der Bezirksliga-Meisterrunde bangen muss, steht fest, dass Jannis Meyer im Winter den Verein verlassen wird. Der Keeper geht zu seinem Stammverein FC Gessel-Leerßen zurück. „Jannis hat es probiert, aber wir haben fünf Torleute. Da hat es für ihn leider nicht gereicht. Ich finde es aber toll, wenn sich junge Spieler einer Herausforderung erst einmal stellen“, meinte SVH-Trainer Torben Budelmann, dessen Zukunft noch nicht geregelt ist: „Die Gespräche mit dem Verein stehen noch aus.“

Das gilt auch für die beiden Bezirksligisten SC Twistringen und TuS Sudweyhe. „Wir hatten bisher noch kein Gespräch mit dem Verein“, sagt Sudweyhes Coach Benjamin Jacobeit, der zusammen mit Sven Helms die Verantwortung trägt. Jacobeit stellt aber auch klar: „Sven und ich würden sehr gern bleiben. Nach so einer Saison kann man doch nicht aufhören.“ Und wie sieht er die Fortsetzung des Spielbetriebs? „Keine Ahnung. Ich weiß nur, dass wir eine komplette Vorbereitung machen müssen, um wieder starten zu können. Und da reden wir über mindestens vier Wochen“, sagt der 38-Jährige.

Auch beim SC Twistringen sollen in diesem Monat die Gespräche mit den Trainern erfolgen. Chef-Coach Uwe Küpker macht keinen Hehl daraus, dass er gern bleiben würde: „Unsere junge Mannschaft hat eine gute Zukunft. Und mit der möchte ich mal eine komplette Saison bestreiten.“ Doch einen kleinen Vorbehalt hat der 61-Jährige vor seinem Ja-Wort: „Ich mache das gern, wenn auch Michael Schultalbers seine Zusage als Co-Trainer gibt. Ich denke, dass sich unsere Arbeit bewährt hat.“ Schultalbers kann das nur bestätigen: „Ich komme gut mit Uwe klar und kann mir eine weitere Saison in dieser Konstellation vorstellen.“ Schultalbers sagt aber auch, „dass ich irgendwann, wo auch immer, mal eine Mannschaft als erster Mann coachen möchte“.  töb

Tatendrang: Uwe Küpker kann sich gut vorstellen, ein weiteres Jahr in Twistringen zu bleiben.

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