START IN DIE SAISON Esanu zurück beim TuS Wagenfeld

Der „listige Fuchs“ ist wieder da

Wagenfelds Teammanager Mark Wiedemann (rechts) und Co-Trainer Bernd Schönhoff (links) begrüßen folgende Neuzugänge (v.l.): Nils Stoppelberg, Ike Kuhlmann, Rune Scheland, Taifun Akalin und Julian Schneider. Auf dem Bild fehlt Roman Esanu.
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Wagenfelds Teammanager Mark Wiedemann (rechts) und Co-Trainer Bernd Schönhoff (links) begrüßen folgende Neuzugänge (v.l.): Nils Stoppelberg, Ike Kuhlmann, Rune Scheland, Taifun Akalin und Julian Schneider. Auf dem Bild fehlt Roman Esanu.

Wagenfeld – Ohne jeden Zweifel stellten die Kicker des TuS Wagenfeld in der vergangenen Bezirksliga-Saison eine der positivsten Überraschungen dar. Beim Corona-Abbruch rangierte Wagenfeld in der Südstaffel zur allgemeinen Verblüffung auf einem exzellenten dritten Platz und hätte sich sogar noch das Ticket zur Aufstiegsrunde schnappen können.

Zum Leidwesen des TuS ist das allerdings Schnee von gestern. So formuliert Spartenleiter und Teammanager Mark Wiedemann das künftige Saisonziel bewusst vorsichtig: „Für uns geht es erst einmal darum, uns in der Bezirksliga fest zu etablieren. Natürlich würden wir in der Zukunft gerne auch im oberen Drittel mitmischen, aber vorerst zählt nur der Klassenerhalt. Das ist das Maß aller Dinge.“

Seine Zurückhaltung ist verständlich. Schließlich gab Erfolgscoach Jörg Rodewald jüngst recht überraschend aus beruflichen Gründen seinen Rückzug (wir berichteten) zum 1. August bekannt. Laut Wiedemann ein regelrechter Schlag ins Kontor: „Einen so guten Trainer wie Jörg gleichwertig zu ersetzen, wird sehr schwer. Auch wenn wir es natürlich versuchen werden.“

Zudem verließen den TuS in Trainersohn Patrick (wechselt zum Landesligisten VfL Holsen) und Ricardo Tenti (zurück zum Südkreisrivalen TSV Wetschen) wichtige Eckpfeiler des Teams. Darüber hinaus beendeten verdiente Recken wie Rainer Cording und Gheorghe-Voicu Ponta die Karriere. Allesamt Stammkräfte wohlgemerkt.

Die Trainersuche dauert an

Aber Jammern gilt nicht für die Wagenfelder. Ein neuer Coach ist zwar noch nicht gefunden, dafür gab es jedoch eine personelle Blutauffrischung.

Wobei es sich beim Offensiv-Duo Muhammed-Taifun Akali/Roman Esanu um alte Bekannte handelt. Akali kehrt aus Stemwede zum TuS zurück – und der „listige Fuchs“ Esanu gab seinen Rücktritt vom Rücktritt bekannt und hängt noch ein Jahr dran.

Zudem rücken aus der A-Jugend drei hoffnungsvolle Talente auf. Nils Stoppelberg soll sich einiges vom unangefochtenen Stammkeeper Thorben Klöcker abschauen, Ike Kuhlmann zur Stabilisierung der Defensive beitragen und Rune Scheland im Mittelfeld Akzente setzen.

Gerade vom Youngster-Trio erhofft sich Wiedemann viel: „Wir haben ja einen recht alten Kader. Es müssen langsam auch wieder Jugendliche nachrücken. Deshalb tun uns die Drei gut.“

Aber ohne die „alten Hasen“ wie Keeper Klöcker, Abwehrchef Andrei Sabou, Taktgeber Joshua Wiedemann, Außenbahn-Flitzer Alec Kuhlmann und Goalgetter Jannik Kläning wird es natürlich trotzdem nicht gehen. Eben Genannte müssen eine stabile Achse bilden, damit Wagenfeld gar nicht erst in unruhiges Fahrwasser gerät. „Das sind unsere Korsettstangen“, bestätigt Wiedemann: „Wenn die Leistungsträger vom Verletzungspech verschont bleiben und Talente wie Rivaldo Brüning vielleicht den nächsten Schritt machen, dann ist mir nicht bange.“

Muss ihm auch nicht sein. Da die Mischung zwischen jugendlichem Elan und Abgeklärtheit zu stimmen scheint, sollte Wagenfeld ohne riesige Probleme den Klassenerhalt einfahren können.

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