SPIELER DES WOCHENENDES

Sulingens Marian Pingel: Der Dreierpacker vom Dienst

Kann sich gut vorstellen, seine Karriere beim FC Sulingen ausklingen zu lassen: Marian Pingel (re.). Aber erst einmal steht morgen das Stadtderby beim TuS an. archiv
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Kann sich gut vorstellen, seine Karriere beim FC Sulingen ausklingen zu lassen: Marian Pingel (re.). Aber erst einmal steht morgen das Stadtderby beim TuS an. archiv

Mit Dreierpacks kennt sich Marian Pingel bestens aus. Erst am Wochenende stellte der Mittelstürmer des Fußball-Bezirksligisten FC Sulingen es wieder unter Beweis. Beim 5:1 gegen den TuS Lemförde netzte der Mittelstürmer erst zum 1:1 ein, erzielte anschließend die 2:1-Führung und besorgte dann auch noch den 5:1-Endstand.

Sulingen - „Vergangene Saison ist dies mir auch schon gegen SV Inter Komata Nienburg gelungen. Und die Spielzeit davor habe ich jeweils drei Tore gegen den TSV Okel und SV BE Steimbke erzielt“, erinnert sich Pingel. „Ich würde aber nicht sagen, dass ich gegen Lemförde eine Topleistung gezeigt habe“, gibt sich Pingel bescheiden: „Beim ersten Tor musste ich nicht viel machen, stand genau richtig. Und der dritte Treffer war ein Elfmeter. Nur für meinen zweiten Treffer musste ich ein bisschen mehr machen.“

Von seiner Topleistung sieht sich der Offensivmann noch etwas entfernt: „Ich habe aufgrund von Urlaub drei Wochen Vorbereitung verpasst. Daher arbeite ich mich gerade erst wieder an mein Leistungszenit heran. Aktuell würde ich sagen, bin ich bei 80, 85 Prozent.“ Seit seiner Rückkehr hat der 34-Jährige, der im vergangenen Jahr Vater einer Tochter geworden ist, erst eine Einheit verpasst. „Ich sehe gerade zu, dass ich den Anschluss so schnell wie möglich schaffe. Gerade was die Fitness betrifft. Da gibt es auf jeden Fall noch Nachholbedarf. Meine Mitspieler machen mir es aktuell aber auch leicht. Alle laufen viel, alle arbeiten viel. Wenn ich mal einen Weg nicht machen kann, dann macht ihn halt ein anderer für mich. Das weiß ich sehr zu schätzen“, lobt der Rechtsfuß seine Teamkollegen.

Der Zusammenhalt scheint auch das Erfolgsgeheimnis des FC Sulingen zu sein. In den bisherigen drei Ligaspielen ging der Club jeweils als Sieger vom Platz, führt die Staffel 2 souverän als Tabellenführer an.

„Wir sind halt ein eingeschworener Haufen. Jeder kommt gerne zum Training. Unser Erfolgsrezept ist, dass der Kern des Teams schon über viele Jahre zusammenspielt. Das macht es natürlich einfacher. Wir haben enorm viel Spaß, auch außerhalb des Platzes. In der Mannschaft sind über die Jahre richtige Freundschaften entstanden“, betont Pingel, der als Einkäufer bei der in Hoya beheimateten Firma Hartje arbeitet: Unser Motto lautet: Einer für alle, alle für einen.“

Doch gerade die Coronazeit hat dem Mittelstürmer zu schaffen gemacht: „Die ersten drei Monates des Jahres war ich noch auf einem richtig guten Weg. Da stand auch noch nicht fest, dass die Saison eventuell abgebrochen werden könnte. Ich war viel Laufen, habe mich zu Hause mit Krafttraining fit gehalten. Nachdem der Abbruch im März aber festgestanden hatte, bin ich in ein ganz großes Loch gefallen. Gerade, was die Motivation anging. Ich habe die ersten zwei Monate gar keinen Sport mehr gemacht.“

Mittlerweile hat sich Pingel Mental aber wieder gefangen. Nur der Körper macht nicht mehr ganz so mit, wie er es sich wünscht. „Bisher hatte ich zwei schwere Verletzungen. Einen Kreuzbandriss und einen Schienen- und Wadenbeinbruch. Morgen steht das Stadtderby beim TuS Sulingen II an. Wir spielen dort auf Kunstrasen. Nach solchen Spielen merke ich schon, dass ich nicht mehr der Jüngste bin“, berichtet Pingel, der sich sehr gut vorstellen kann, seine Karriere beim FCS ausklingen zu lassen.

Neben dem morgigen Derbysieg träumt der 34-Jährige aber auch vom Aufstieg: „Ich bin ja nicht mehr der Jüngste. Noch einmal eine Liga höher zu spielen, wäre megageil. Das wäre richtig cool, wenn wir es packen würden . . .“

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