BSV-Manager Kunzendorf ist optimistisch

„Der DFB-Pokal wäre ein Traum“

Brinkum - Das Spiel des Jahres gegen Oberneuland – es könnte für den Brinkumer SV nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich zu einer Partie von ganz großer Bedeutung werden, wie BSV-Manager Frank Kunzendorf im Interview erklärt.

Herr Kunzendorf, wie groß ist Ihre Vorfreude auf die Partie?

Frank Kunzendorf: Riesengroß, ganz klar. In diesem Finale zu stehen, vor über 600 Zuschauern zu spielen – das ist ein absolutes Highlight. Die Mannschaft hat sich dieses Spiel verdient, keine Frage. Natürlich wird es gegen Oberneuland schwer, doch gegen Spitzenmannschaften haben wir immer gut ausgesehen. Deswegen bin ich auch sehr optimistisch. Und ich weiß: Jeder wird 150 Prozent geben.

Was bedeutet das Spiel für den Verein?

Kunzendorf: Es ist das Spiel der Spiele. Mit einem Sieg würden wir in den DFB-Pokal einziehen. Das wäre ein Traum. Aber wir müssen auch realistisch sein. Wir wissen, wie stark Oberneuland ist und welche Möglichkeiten sie haben. Wir haben vergleichsweise nur ein Zehntel des Etats von Oberneuland. Es muss schon alles passen.

Ist zu befürchten, dass der DFB-Pokal angesichts der klaren Rollenverteilung nur ein Traum bleibt?

Kunzendorf: Nein, denn mit dieser Mannschaft ist alles möglich. Wir müssen nur aufpassen, dass wir nicht in der Anfangsphase gleich zwei Gegentore bekommen und dann untergehen. Aber das wird auch nicht passieren. Die Mannschaft ist gewillt, diesen Kampf David gegen Goliath anzunehmen. Das hat man im Training gemerkt. Und Außenseiter zu sein, macht auch einen besonderen Reiz aus.

Neben den sportlichen Meriten würde ein Sieg dem Brinkumer SV auch reichlich Geld in die Kassen spülen. Für die Einzug in den DFB-Pokal gibt’s vom Deutschen Fußball-Bund immerhin knapp 100 000 Euro.

Kunzendorf: Das ist richtig. Sollten wir es tatsächlich schaffen, würde natürlich auch die Mannschaft beteiligt werden. Jeder Spieler bekommt eine Prämie, der Etat für das nächste Jahr wäre gedeckt, und wir hätten noch Mittel, die in den Verein fließen könnten.

Für Platz zwei gibt’s vom Bremer Fußball-Verband dagegen nur 2 000 Euro. Ist das gerecht?

Kunzendorf: Nicht wirklich, ich finde das ein bisschen wenig. Aber für den Verband ist das auch schwierig. 5 000 Euro würde ich aber schon als gerecht empfinden. Natürlich wäre es auch schön, etwas aus dem DFB-Topf zu bekommen. Aber ich glaube nicht, dass das funktionieren wird. · flü

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