Diepholzer Squasher spielen sechste Saison in Folge in der Zweiten Bundesliga Nord

Dennis Jensen: „Wir sind ein eingeschworener Haufen“

Eine verschworene Einheit: Die Diepholzer Zweitliga-Squasher mit (v.l.): Oliver Engelhardt, Pasquale Ruzicka, Spielertrainer Dennis Jensen, Physiotherapeut Nico Gerritsen, Luis das Neves, Dirk Heemann, Julian Söhnchen, Maik Aldag und Betreuer Frank Potyka. Es fehlen Dylan Bennett, Saad Shahid und Marco Beer. ·
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Eine verschworene Einheit: Die Diepholzer Zweitliga-Squasher mit (v.l.): Oliver Engelhardt, Pasquale Ruzicka, Spielertrainer Dennis Jensen, Physiotherapeut Nico Gerritsen, Luis das Neves, Dirk Heemann, Julian Söhnchen, Maik Aldag und Betreuer Frank Potyka. Es fehlen Dylan Bennett, Saad Shahid und Marco Beer. ·

Diepholz - Der 1. Squash-Club Diepholz feierte im Mai sein 25-jähriges Vereinsbestehen – und die erste Herrenmannschaft ist nach wie vor das Aushängeschild des Clubs. Die Diepholzer genießen nicht nur in der Stadt Anerkennung, sondern sie sind auch außerhalb des Landkreises ein guter Werbeträger. In Berlin, im Ruhrgebiet, in Bremen und in Hamburg ist der 1. SC Diep holz bekannt. Kein Wunder, denn die Mannschaft spielt ihre sechste Saison in Folge in der Zweiten Bundesliga Nord.

In der vergangenen Serie belegten die Kreisstädter den fünften Platz. Und in der aktuellen Spielzeit sind sie ebenfalls Fünfter, haben aber zwei Partien weniger als die Konkurrenz. Nicht nur für Dennis Jensen, Spielertrainer beim 1. SC Diep holz, steht das Teamwork an oberster Stelle: „Wir sind ein eingeschworener Haufen. Die Mischung aus Jung und Alt passt einfach.“ Dies lässt sich gut an der Person Julian Söhnchen festmachen. Der 31-Jährige arbeitet bei einer Privatbank in England und kommt extra aus London zu den Spielen angeflogen. Der laufstarke Squasher fühlt sich beim 1. SC Diepholz gut aufgehoben, spielt bereits seine sechste Zweitliga-Saison.

Das trifft auch auf Weltklassespieler Dylan Bennett zu, der sicherlich auch woanders und höherklassig spielen könnte. „Er fühlt sich bei uns wohl“, unterstreicht Dennis Jensen. Der 37-Jährige selbst ist seit 1988 dabei, hat mit dem Club alle Höhen und Tiefen miterlebt. Gern denkt der Industriefachwirt an die Serien 1999/2000 und 2000/2001 zurück, denn da kämpfte der 1. SC Diepholz noch in der Bundesliga um Punkte: „Das war eine schöne Zeit.“ Dort würde der Ur-Diepholzer gern noch einmal spielen: „Die erste Liga wäre noch einmal ein Traum, da müssten wir aber den Etat verdoppeln.“

Doch das kann sich der Teamchef derzeit nicht vorstellen. Wichtig ist für Jensen vielmehr: „Der Verein, die Stadt und der Landkreis sollten noch mehr hinter der Mannschaft stehen, damit der Zweitliga-Standort gesichert bleibt.“

Neben Dylan Bennett, Dennis Jensen und Julian Söhnchen zählt auch Dirk Heemann zu den Stützen. Der 45-Jährige spielt nach einer Pause seit zwei Jahren wieder, profitiert von seiner Erfahrung und Fitness. An Position vier punktet der Routinier regelmäßig.

Der Tabellenfünfte hat in dieser Saison Verletzungspech, denn der 24-jährige Marco Beer hatte zunächst einen Kahnbein-Bruch an der Schlaghand und schlägt sich momentan mit Kniebeschwerden herum. „Eventuell kann er in der Rückrunde noch einmal angreifen“, sagt Dennis Jensen. Und der Deutsch-Portugiese Luis das Neves fällt seit Wochen mit Oberschenkel-Problemen aus. Zum Glück können die Diepholzer immer noch auf den ehemaligen Nationalspieler Maik Aldag (33) zurückgreifen.

Dylan Bennett ist beim 1. SC Diepholz die klare Nummer eins. Aber in Person von Saad Shahid haben die Kreisstädter noch ein Ass im Ärmel. Den 18-jährigen Juniorennationalspieler von Pakistan haben die Verantwortlichen „für die Zukunft“ verpflichtet.

Der 1. SC Diepholz will im kommenden Jahr seinen Landes-Mannschaftsmeistertitel aus 2011 und 2012 verteidigen. Und am ersten Spieltag des Jahres 2013 erwarten die Kreisstädter am Sonnabend, 12. Januar, um 13 Uhr auf der Anlage im „Sauna- und Sportparadies“ Aufsteiger 1. Squash Club Berlin und den Tabellenzweiten SC hot socks Mülheim. „Das ist gleich eine Standortbestimmung“, unterstreicht der Spielertrainer, der dreimal in der Woche im Court übt. · mbo

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