Tobias Hippler bei Bezirksrangliste starker Sechster bei den Herren

Denise Kleinert holt Bronze

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Heiligenrodes Youngster Tobias Hippler war äußerst zufrieden mit seinem Abschneiden in Nordstemmen. ·

Heiligenrode - Viel besser kann man den Diepholzer Tischtenniskreis nicht vertreten: Bei der Bezirksrangliste in Nordstemmen trumpfte die dreiköpfige Diepholzer Delegation groß auf und mischte munter im Konzert der Großen mit. Am Ende sprangen ein dritter und vierter Platz für das Heiligenroder Oberligaduo Denise Kleinert/Nele Puls sowie ein sechster Rang für Vereinskollege Tobias Hippler heraus.

Den besten Eindruck des Kreis-Trios hinterließ hierbei der erst 14-jährige Heiligenroder Verbandsliga-Akteur Tobias Hippler. In der hochkarätig besetzten Herrenkonkurrenz drehte „Hippi“ von Beginn an am ganz großen Rad, bezwang in seiner Gruppe unter anderem den bärenstarken Bledelner Oberligaspieler Hannes Rupp und musste sich nur gegen die beiden Regionalligacracks Lars Petersen (TTSV Borsum) sowie Maximilian Dierks (SV Bolzum) geschlagen geben.

Damit kämpfte Hippler um die Plätze eins bis sechs und schrammte nur mit viel Pech an einem sensationellen vierten Rang vorbei. Spielgleich landete der Heiligenroder Shootingstar aufgrund der schlechteren Satzbilanz zwar „nur“ auf Platz sechs, zog aber trotzdem ein äußerst positives Fazit: „Ich bin super zufrieden. Von den zwölf besten Spielern des Bezirkes Hannover bin ich Sechster geworden. Dabei spielen die fast alle ein bis zwei Klassen über mir. Es ist wirklich genial gelaufen. Das war das absolute Limit.“

Ähnlich zufrieden ließ Denise Kleinert die Bezirksrangliste Revue passieren: „Ich hatte eigentlich gar nicht mit so einer guten Platzierung gerechnet. Schließlich habe ich mein Spielsystem von Angriff auf Abwehr umgestellt.“

Was sich im Auftaktmatch gegen Teamkollegin Nele Puls zunächst noch negativ bemerkbar machen sollte. „Da sind mir noch zu viele Fehler unterlaufen. Nele hat allerdings auch super getroffen und verdient gewonnen. Danach war für mich der dritte Platz eigentlich schon weg“, hatte Kleinert nach der Viersatzschlappe eine Medaille bereits abgeschrieben.

Aber es sollte anders kommen: Erwartungsgemäß war weder für Kleinert noch für Puls gegen das Hannoveraner Regionalliga-Duo Jacqueline Presuhn sowie Caroline Hajok etwas drin, doch Puls leistete sich zudem einen weiteren Schnitzer gegen Underdog Nathalie Jokisch vom Verbandsligisten TV Jahn Rehburg. Ein Patzer, der sich rächen sollte. Bei jeweils 6:3-Siegen (die Damen-Konkurrenz war mit nur zehn Teilnehmerinnen extrem schwach besetzt) gaben am Ende die Sätze den Ausschlag über Edelmetall oder Blech – zugunsten von Kleinert. Die sich dadurch sogar wieder leichte Hoffnungen auf ein Landesranglisten-Ticket macht: „Platz drei hat schon öfter zur Qualifikation gereicht. Mit etwas Glück bin ich tatsächlich dabei.“ · drö

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