Tischtennis-Ass des TSV Heiligenrode weist bärenstarke Oberliga-Einzelbilanz auf / Ehrgeiz ist nach wie vor groß

Denise Kleinert beherrscht Konkurrenz im Kreis

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Denise Kleinert, Topspielerin beim Oberligisten TSV Heiligenrode, hat noch nichts von ihrer Klasse eingebüßt.

Heiligenrode - Wohl kaum eine Spielerin hat den Tischtenniskreis Diep holz in der Vergangenheit derart dominiert wie in den vergangenen Jahren Denise Kleinert vom Oberligisten TSV Heiligenrode. 2004 wechselte die 37-Jährige von den Sportfreunden Anderten zum damaligen Landesligisten SG Diepholz und gilt seitdem im Kreis praktisch als konkurrenzlos.

Als Spitzenspielerin trug sie maßgeblich zum Oberliga-Aufstieg der SGD bei (2007), ehe sie nach einem Abstecher in den Wolfsburger Vorort Neuhaus 2009 zum Ligakonkurrenten TSV Heiligenrode wechselte. Nicht zuletzt dank ihrer überragenden Leistungen glückte Heiligenrode in der Saison 2010/2011 als erstem Kreisteam der Sprung in die Regionalliga. „Das war schon toll. Wir sind damals durch einen 8:2-Sieg in der Relegation gegen Wandsbek aufgestiegen. Eine Riesensache“, denkt Kleinert gerne an den größten Erfolg einer Diepholzer Mannschaft zurück. Auch in der dritthöchsten deutschen Spielklasse fand sich die zweifache Mutter (Sohn Daniel wächst übrigens ebenfalls zu einem exzellenten Tischtennisspieler heran) glänzend zurecht. Kein Wunder, schließlich verfügt die 37-Jährige aus ihrer Bolzumer Zeit über reichlich Regionalliga-Erfahrung. Doch auch ihre konstant starken Leistungen konnten am Ende den Abstieg nicht verhindern. Mittlerweile ist Heiligenrode wieder in der Oberliga angelangt und liegt dort nicht zuletzt dank Kleinerts bärenstarker 18:6-Einzelbilanz als Spitzenspielerin aussichtsreich auf Rang drei. Zumindest der Relegationsplatz könnte 2013 erneut zum Thema werden.

Für Kleinert ein durchaus lohnenswertes Ziel: „Ich hätte nichts dagegen, wieder aufzusteigen. Man sollte doch immer versuchen, so hoch wie möglich zu spielen. Auch wenn es dann vielleicht nicht reicht.“

Genau dieser gesunde Ehrgeiz ließ sie in den vergangenen Jahren bei Turnieren Edelmetall sammeln wie andere Leute Briefmarken. Neben unzähligen Kreismeistertiteln kommt Kleinert seit 2001 bei Bezirksmeisterschaften auf stolze elf Einzel und zehn Doppelmedaillen.

Zudem glänzte die Heiligenroderin auch bei Bezirksranglisten und landete dort in den vergangenen sechs Jahren gleich viermal auf dem Podest. Anders als beim Ranglistensieg 2009 langte es dieses Jahr zwar „nur“ zum dritten Platz, doch dafür tobte sich Kleinert bei der Bezirksmeisterschaft so richtig aus. Im Einzelfinale ließ sie Vereinskollegin Nele Puls keine Chance und schnappte sich an der Seite von Puls zusätzlich auch den Bezirksmeistertitel im Doppel.

Eine stolze Leistung, doch damit soll laut Denise Kleinert noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein: „2008 habe ich mich durch den Viertelfinaleinzug bei den Landesmeisterschaften für die Norddeutsche Meisterschaft qualifiziert. Es wäre toll, wenn ich das nächstes Jahr wiederholen könnte.“ Zuzutrauen ist es dem Aushängeschild des Kreises allemal. · drö

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