Weyhe-Coach Dirk Pistol lobt den zweifachen TSG-Torschützen / Brinkum 1:0

„Den Dörgeloh hätte ich auch gern im Team“

Sulingens Neuzugang Mehmet Koc (li.) vergab gestern einige Chancen. ·
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Sulingens Neuzugang Mehmet Koc (li.) vergab gestern einige Chancen. ·

Ristedt - Von Gerd TöbelmannAm ersten Spieltag des 12. Ristedter Fußball-Turniers um den „Württemberg-Cup“ setzte Bezirksligist TSG Seckenhausen-Fahrenhorst in der Gruppe A gestern vor 250 Zuschauern gleich eine Duftmarke und fertigte den bremischen Landesligisten SC Weyhe mit 4:0 (2:0) ab. Im einem weiteren Gruppenspiel setzte sich Bremen-Ligist Brinkumer SV mit 1:0 gegen den Ristedt-Debütanten TuS Sulingen (Bezirksliga) durch.

TSG Seckenhausen-Fahrenhorst - SC Weyhe 4:0 (2:0): Wilco Freund hängt die Messlatte für sein Team offenbar sehr hoch, denn trotz des klaren Sieges war der TSG-Coach mit der Vorstellung seiner Mannschaft nicht über die kompletten 70 Minuten zufrieden: „In der ersten Halbzeit war das nicht viel, weil wir am Ball nicht ruhig genug waren. Nach der Pause haben wir dann den Ball besser laufen lassen. Mit diesem Sieg sind wir voll drin im Geschäft.“

Kollege Dirk Pistol hingegen war trotz der Schlappe keineswegs komplett zerknirscht: „Die Ansätze und das Spiel nach vorn waren gut – der Abschluss allerdings nicht. Da hatte uns Seckenhausen etwas voraus.“ Und „Pistole“ personifizierte das auch: „Den Dörgeloh hätte ich auch gern im Team.“

Von denen hat die TSG jedoch zwei. Pistol meinte aber nicht Defensivmann Dennis, sondern Angreifer Marcel, der gestern ein ständiger Unruheherd war und doppelt traf.

Nach dem 1:0 (14.) von Fabian Öhlerking bewies „Sally“ extreme Klasse beim Schuss und lupfte das Leder aus 25 Metern von halbrechts über SC-Keeper Daniel Denter hinweg zum 2:0 (31.) in die Maschen. „Den machen aus dieser Entfernung nicht viele“, meinte Freund.

Nach dem Wechsel spielte Weyhe munter mit, traf aber eben nicht. Das lag vielleicht auch daran, dass Weyhes neuer Sturmführer Jan de Boer (kam vom Bremer SV) wegen Rückenproblemen geschont wurde. Julian Dannemann (58.) und erneut Dörgeloh (62.) machten den Sack zum 4:0-Endstand zu.

Brinkumer SV - TuS Sulingen 1:0 (1:0): Der Favorit aus der höchsten Bremer Liga setzte sich zwar durch, aber souverän agierte der Bremer Pokal-Finalist nicht. Im ersten Abschnitt bestimmten die Sulinger die Szenerie und hatten auch einige Chancen, doch der zusammen mit Manuel Meyer vom Regionalliga-Aufsteiger BSV Rehden gekommene Offensivmann Mehmet Koc und auch Stürmer Thorolf Meyer vergaben recht gute Schusschancen oder scheiterten an Brinkums jungem Keeper Niklas Frank. So fiel das 1:0 (22.) durch Andreas Tschongarow quasi aus heiterem Himmel.

Nach der Pause änderte sich am Gesamteindruck wenig. „Sulingen war technisch überlegen, hatte die klar besseren Chancen, traf das Tor aber nicht. Die hätten locker gewinnen müssen“, sagte Michael Rauert vom Ristedter Orga-Team. Die beste BSV-Chance vergab der aus Bassum gekommene Oliver Meyer (45.).

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