31:34 – Handballer des TuS Sulingen kassieren in Sottrum erste Saisonniederlage

In der Deckung nicht präsent

Sulingens Benjamin Demel (beim Wurf) ging in Sottrum leer aus und hatte wie seine anderen Kollegen auch Probleme in der Deckungsarbeit. - Foto: Flügge

Sulingen - Wer 31 Tore in des Gegners Halle wirft, müsste eigentlich als Sieger vom Feld gehen. Sollte man meinen. Doch weil die Landesliga-Handballer des TuS Sulingen im Auswärtsspiel beim TV Sottrum eine erschreckend schwache Defensivleistung an den Tag legten,verloren sie am Ende mit 31:34 (16:18). Nach drei Siegen in Folge war es für die Mannschaft von Trainer Hartmut Engelke die erste Saisonniederlage.

Und „vielleicht kommt die zum richtigen Zeitpunkt, damit die Jungs wissen, dass die Bäume nicht in den Himmel wachsen“, meinte ein enttäuschter Coach, der sich vor allem über die vielen Gegentore ärgerte. Der Mittelblock sei in der Abwehr dabei nicht so sehr das Thema gewesen. Vielmehr hätten sich die Halbpositionen und Außen viel zu oft mit einfachsten Mitteln übertölpeln lassen. „Wir waren da nicht präsent. Das darf man so nicht zulassen“, monierte Engelke.

Schließlich war die Partie über weite Strecken ausgeglichen. Mal lag der eine, mal der andere vorn. Und durch ein Tor von Björn Meyer zum 27:25 (48.) hatten die Gäste zwölf Minuten vor Schluss die Nase mit zwei Toren vorn. „Ich habe fest daran geglaubt, dass wir es packen können“, meinte Trainer Engelke. Doch plötzlich lief bei den Sulingern so gut wie gar nichts mehr zusammen, Sottrum warf innerhalb von vier Minuten vier Tore und drehte den Spieß zum 29:27 (51.) um.

Was folgte, war eine spannende Schlussphase, in der Sulingen durch Björn Meyer noch einmal den Ausgleich erzwang (29:29/56.), ehe sich die Abwehrfehler bei den Gästen wieder häuften. „Das waren häufig simple Überzieher, dann wird auch noch geklammert, und schon spielst du auch noch in Unterzahl“, klagte Engelke.

Tabelle der Landesliga Männer Bremen

Sottrum baute seinen Vorsprung so wieder auf zwei Tore aus (32:30/57.). Und als dann noch Benjamin Nijland (10) eine Überzahl zum 33:30 ausnutzte, war die Partie entschieden. „Das konnten wir dann einfach nicht mehr aufholen“, meinte der TuS-Coach. - flü

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