Ottens Wechsel und Müllers Pause tun Seckenhausen schon weh / Freund optimistisch: „Aber da lasse ich mir noch etwas einfallen“

Nur in der Deckung drückt noch etwas der Schuh

Wilco Freund (re.) und Arne Budelmann (li.) setzen auf folgende Neuzugänge (v.l.): Thorben Böhm, Miro Bialucha, Christian Wagner und Marvin Bialucha. Auf dem fehlt Robin Ellerbrock. ·
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Wilco Freund (re.) und Arne Budelmann (li.) setzen auf folgende Neuzugänge (v.l.): Thorben Böhm, Miro Bialucha, Christian Wagner und Marvin Bialucha. Auf dem fehlt Robin Ellerbrock. ·

Seckenhausen - Von Carsten DrösemeyerWar das Glas des Fußball-Bezirksligisten TSG Seckenhausen-Fahrenhorst als letztjähriger Tabellendritter am Ende nun halbvoll oder halbleer? Klar, der dritte Rang stellte die bislang beste Seckenhauser Bezirksliga-Platzierung dar, doch auf der anderen Seite wähnte sich die TSG als souveräner „Wintermeister“ bereits mit einem Bein in der Landesliga.

Seckenhausens Trainer Wilco Freund ist jedoch nicht bereit, den verpassten Aufstieg als Rückschlag zu werten: „Insgesamt haben wir eine super Saison gespielt. Nur weil wir am Ende einige Pünktchen hinter Eilvese und dem FC Sulingen zurück lagen, lasse ich mir nicht die ganze Spielzeit schlecht reden.“

Dazu besteht sicherlich auch kein Anlass. Fast über die gesamte Saison hinweg überzeugte die TSG mit erfrischendem Angriffsfußball und setzte insbesondere im spielerischen Bereich Maßstäbe. Lediglich Kleinigkeiten – wie die oftmals zu nachlässige Chancenverwertung – fehlten in der Endabrechnung zum ganz großen Wurf.

Doch ist eine derartige Leistung wiederholbar? Schließlich verliert Seckenhausen zur kommenden Saison „Platzhirsch“ Sascha Otten an den TSV Melchiorshausen (Landesliga Bremen), und zudem legt Abwehrrecke Eike Müller eine schöpferische Pause ein. Kann die TSG selbst ohne diese beiden Korsettstangen wieder am Landesliga-Tor rütteln? Geht es nach Freund, dann schon: „Wer will sich schon verschlechtern? Unser Anspruch ist es schon, wieder oben mitzumischen.“

Ganz schön hohe Ziele, aber keineswegs unerreichbare. Schließlich verfügt Seckenhausen immer noch über diverse Bezirksliga-Hochkaräter. Gerade das Mittelfeld ist mit Julian Michel, Christian Schult, Dennis Dörgeloh und Fabian Timmermann exquisit bestzt. Dazu noch in Marcel Dörgeloh sowie Julian Dannemann zwei herausragende Knipser und mit Patric Lampe sowie Jens Klusmeyer gute Schlussleute, die sich einen Kampf ums TSG-Tor liefern dürften.

Das Grundgerüst steht also und wird durch talentierte Nachwuchskräfte noch zusätzlich aufgehübscht. Vom TSV Heiligenrode konnte Christian Wagner losgeeist werden, und aus dem Reserveteam rücken Thorben Böhm, Miro und Marvin Bialucha sowie Robin Ellerbrock in die Erste auf. Zudem steigt Jan Dobberkau nach längerer Verletzungspause wieder ins Geschehen ein.

Insgesamt ein Kader, der sich durchaus sehen lassen kann. Einzig in der Abwehr drückt nach den Abgängen von Otten und Müller etwas der Schuh. „Aber dafür finden wir schon eine Lösung. Ich lasse mir etwas einfallen“, verspricht Freund. Sollte er sein Versprechen einlösen, dann könnte für die TSG am Ende tatsächlich sogar mehr als wieder „nur“ die „Wintermeisterschaft“ herausspringen.

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