HSG Barnstorf/Diepholz will Zuschauer zurückgewinnen / Bredemeyer mit Handbruch

Der Daumen zeigt nach oben

Ist vielseitig einsetzbar und hat sich vor allem in der Deckung verbessert: Martin Golenia (am Ball), Allrounder beim Handball-Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz. ·
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Ist vielseitig einsetzbar und hat sich vor allem in der Deckung verbessert: Martin Golenia (am Ball), Allrounder beim Handball-Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz. ·

Diepholz - Nach dem 28:22 bei der HSG Bützfleth/Drochtersen zeigt der Daumen bei den Oberliga-Handballern der HSG Barnstorf/Diepholz wieder nach oben. Mannschaftskapitän Nils Mosel freute sich ebenfalls über den Sieg, sagte aber auch: „Es war noch nicht alles Gold, was glänzte.“

Der Tabellenzweite will morgen in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle an diese Leistung anknüpfen, wenn sich um 20.15 Uhr der TV Bissendorf-Holte vorstellt. Mosel hat vor dem Gegner Respekt: „Das ist eine junge und hungrige Mannschaft, die schnell nach vorn spielt. Da muss bei uns das Rückzugsverhalten stimmen.“

Barnstorfs Trainer Heiner Thiemann blickt der Aufgabe zuversichtlich entgegen: „Langsam kommen wir wieder in Tritt. In Bützfleth stand unsere Deckung schon ganz gut. Den 3:2:1-Verband müssen wir jetzt stabilisieren. Ich denke, wir sind auf dem richtigen Weg, aber es gibt noch viel zu tun.“ Ein Dorn im Auge ist dem 60-Jährigen die Wurfquote: „Wir erspielen uns Chancen, nutzen sie aber nicht genügend.“

Personell hat sich die Lage entspannt. Neuzugang Lukas Brenning ist spielberechtigt, gehört am Freitag zum Aufgebot. Mittelmann Saulius Liutikas hat nach wie vor Beschwerden mit dem Wurfarm. Eine Kernspintomographie soll Aufschluss über die Verletzung geben. Einen erneuten Rückschlag verzeichnete Tim Bredemeyer. Nach einer Knieoperation und muskulären Problemen hatte sich der 22-Jährige gerade im Training wieder herangekämpft. Bei einem Kurzeinsatz in der Zweiten brach sich Bredemeyer am vergangenen Sonntag gegen den TV Dinklage die Mittelhand. Jetzt fällt er weitere Wochen aus.

Der TV Bissendorf-Holte beendete am jüngsten Spieltag seine Negativserie, glich durch einen 35:30-Erfolg über den VfL Fredenbeck II sein Punktekonto aus. Zu beachten sind Linkshänder Sören Lahmann und der zweikampfstarke Rückraumakteur Hauke Rehme-Schlüter. Gemeinsam erzielten sie zuletzt 14 Tore.

Thiemann will sich gar nicht zu sehr nach dem Tabellensiebten richten. Er fordert: „Wir müssen zu unserem Spiel finden. Außerdem wollen wir die Zuschauer zurückgewinnen.“

Bei der unnötigen Heimniederlage gegen die TSG Hatten-Sandkrug (23:26) verfolgten nur 200 Anhänger den Auftritt ihrer Mannschaft. · mbo

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