Dennis Dörgeloh und Dennis Krefta schießen das Brinkumer 2:0 gegen OSC Bremerhaven heraus

Ein Dauerbrenner und ein Debütant

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Im Pokal hat Brinkums Neuzugang Marcel Dörgeloh (links) schon getroffen. Gestern platzte bei „Celly“ auch der Knoten im Punktspiel. ·

Brinkum - Von Gerd TöbelmannDer Buchstabe „D“ war gestern in Reihen des Fußball-Bremen-Ligisten Brinkumer SV in aller Munde. Stellvertretend für Dennis und Dennis oder Dauerbrenner und Debütant. Dennis Krefta war der Dauerbrenner und blieb beim 2:0 (1:0) des BSV gegen den OSC Bremerhaven auch im fünften Saisonspiel nicht torlos. Dennis Dörgeloh war gestern der Debütant, weil er mit seinem Treffer zum 2:0-Endstand zum ersten Mal in einem Punktspiel für Brinkum traf.

Trainer Frank Thinius, gut erholt und gebräunt aus dem Urlaub zurück, hatte denn auch wenig gegen die Leistung seines Teams einzuwenden: „Spielerisch war das heute gut von uns. Lediglich die Chancenverwertung hätte besser sein könen. Gegen andere Gegner, wo wir nicht so viele Möglichkeiten bekommen werden, könnte das ins Auge gehen.“

Gegen die Seestädter war Brinkum mit Dennis Krefta, Dennis Dörgeloh, Kai Tönsmeyer und Dennis Offermann offensiv zahlenmäßig sehr gut bestückt. Vor allem Tönsmeyer reagierte auf die zurückliegende Kritik und verrichte auch Laufarbeit nach hinten. „Kai hat das gut umgesetzt. Hoffentlich stellt sich jetzt auch eine Konstanz ein“, hofft Thinius.

Der 20-Jährige glänzte zwar nicht als Torschütze, setzte seine Duftmarke dafür aber als perfekter Vorbereiter. Die Abnehmer Krefta (1:0/30.) und Dörgeloh (2:0/62.) hatten ziemlich leichtes Spiel bei ihren Torerfolgen.

Doch an der Chancenvertung muss der BSV noch arbeiten. Besonders Krefta, der wieder einmal einen unheimlichen Aufwand betrieb, dafür aber eben nur einmal belohnt wurde. In der 33. Minute hatte er den OSC-Keeper schon umspielt, doch aus halblinker Position schoss er am Kasten vorbei und traf fast die Eckfahne. Um keinen falschen Eindruck aufkommen zu lassen: Der Mann kommt aus der Bezirksliga, hat bislang zwei Klassen höher immer getroffen und ist für Brinkum schon so etwas wie eine Lebensversicherung geworden. Aber Luft nach oben ist beim 21-Jährigen allemal noch vorhanden.

In der zweiten Halbzeit kamen die Gäste etwas besser ins Spiel, aber Glanzparaden musste Brinkums Keeper Niklas Frank nicht zeigen – eher Routinearbeit erledigen.

Die besseren Möglichkeiten, auch außerhalb des Treffers zum 2:0, hatte weiterhin der Brinkumer SV. Allein Tönsmeyer hätte sich für sein gutes Spiel belohnen können, scheiterte in der 47. und 88. Minute jedoch aus aussichtsreicher Position. Immer wieder raufte sich Thinius die Haare und meinte: „Jungs, macht die Dinger doch endlich einmal rein.“ Erst nach Dörgelohs 2:0 wurde „Thini“ ruhiger, weil er da wusste, dass zumindest die drei Punkte am Brunnenweg bleiben.

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