Weyher haken das 0:3 im Landesliga-Hit in Burg schnell ab / Einige Fehler zu viel begangen

„Das wirft uns nicht um“

Ecevit Palmanak (rechts) verlor mit dem SC Weyhe das Spitzenspiel in Burg deutlich mit 0:3 und rutschte mit seinem Team auf Platz zwei der Landesliga ab.

Kreis-Diepholz - Von Gerd TöbelmannBREMEN-BURG · Bisher war die Abwehr des SC Weyhe das Prunkstück des Teams, ja sogar der ganzen Liga. Höchstens zwei Gegentreffer in einem Spiel ließ der SCW zu und setzte sich damit an die Tabellenspitze der Fußball-Landesliga. Bis zum vergangenen Samstag, bis zum Liga-Hit beim direkten Verfolger 1. FC Burg. Da klingelte es beim 0:3 (0:1) dreimal, womit die Weyher Serie von sechs Siegen am Stück riss und die Tabellenführung futsch war.

Aber noch während der 90 Minuten auf dem Burger Rasenplatz, der trotz Dauerregend gut zu bespielen war, zeigten die Gäste eine verbale Trotzreaktion. Der in der 75. Minute ausgewechselte Tim Sperling etwa meinte: „Das wirft uns nicht um. Dafür sind wir in dieser Saison zu gefestigt. Vielleicht ist solch ein Schuss vor den Bug auch gar nicht schlecht. Der zeigt nämlich, dass nichts von allein geht, wir immer etwas für den Erfolg tun müssen.“ Trainer Stephan Joho pflichtete seinem Mittelfeldspieler nur bei: „Keine Frage: Das stecken wir weg.“

Vor gut 100 Zuschauern entwickelte sich ein Match auf Augenhöhe. Es schien klar, dass derjenige gewinnen würde, der sich einen Fehler zu viel leisten würde. Es ging von Beginn an hart aber nicht unfair zur Sache. In der 22. und 25. Minute konnte sich SCW-Keeper Daniel Denter nach zwei Schüssen von Ercan Yilmaz mit guten Paraden auszeichnen. Aber in der 27. Minute war’s doch passiert: Nach Doppelpass stand Marcel Konopko völlig frei und überwand Denter zum 1:0. Weyher Chancen? Nichts Halbes und nichts Ganzes – auch nicht von Liga-Top-Torjäger Gerrit Privenau.

Aber schließlich waren noch 45 Minuten Zeit. Weyhe hatte schon einige Male Rückstände noch gedreht. Nicht so am Samstag. Und das lag daran, dass sich die Gäste diesmal in der Deckung ungewohnte Stockfehler leisteten. So meinte nicht nur Burgs Trainer Björn Reschke, „dass unser 2:0 der Knackpunkt des Spiels war.“

Und diesen Gegentreffer muss sich Denter ankreiden lassen. Einem scheinbar harmlosen Freistoß von Yasin Caliskan schaute er ruhig hinterher, ehe die Kugel vom Innenpfosten ins Tor sprang. „Ganz klar mein Ding. Ich habe mich total verschätzt“, erklärte Weyher Keeper hinterher.

Sein Team machte zwar nach der Pause viel Druck, aber die großen Chancen blieben weiter aus.

Spätestens in der 84. Minute war alles gelaufen: Benjamin Lassalle verschätzte sich, sprang unter dem Ball hindurch, Yilmaz ging auf und davon, war auch von Daniel Tietjen nicht mehr zu stellen und schob zum 3:0 ein. Offenbar aus Frust über diese klare Schlappe beging Phil Maaß auch noch eine Tätlichkeit an Burgs Routinier Manfred Klein und sah dafür die Rote Karte (87.). „Heute ist so ziemlich alles für Burg gelaufen. Aber ich wiederhole es: Das stecken wir weg“, erklärte Joho.

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