BSV Rehden zwingt Bad Rothenfelde nach hartem Kampf und einem Meyer-Doppelpack 3:1 in die Knie

„Das sind diese dreckigen Siege“

Kreis-Diepholz - Von Daniel NiebuhrREHDEN · Als Schiedsrichter Andre Wenzel um 17:48 Uhr am Samstag das Oberliga-Spiel zwischen dem BSV Rehden und dem SV Bad Rothenfelde abpfiff, ging ein 300-facher Seufzer der Erleichterung durch die Rehdener Waldsportstätten. Nicht nur Mannschaft und Betreuer des BSV, sondern auch die Zuschauer hatten das Ende herbeigesehnt und wirkten nach dem 3:1 (1:1) wie von einer Last befreit. „Das war ein absoluter Big Point“, freute sich der sichtlich gelöste Rehdener Trainer Uwe Brunn, und sein Abwehrchef Manuel Meyer, mit einem Doppelpack der Matchwinner, ergänzte: „Das sind diese dreckigen Siege, die du brauchst.“

In der Tat hatte der BSV Rehden für die drei elementar wichtigen Heimpunkte gegen Bad Rothenfelde ein hartes Stück Arbeit verrichten müssen. Die Gäste hatten dem Tabellendritten über 90 Minuten einen rasanten Schlagabtausch geliefert und waren erst durch einen, allerdings unstrittigen, Foulelfmeter in der 79. Minute auf die Verliererstraße geraten. „Wir wussten, dass es schwer wird“, erzählt Rehdens Linksaußen Erdal Ölge, der den entscheidenden Strafstoß nach einer starken Einzelleistung herausgeholt hatte. Dass es bis dahin 1:1 und nicht 4:4 gestanden hatte, lag vor allem an der mangelnden Treffsicherheit der beiden Sturmreihen.

Schon im ersten Durchgang hatten die Offensivabteilungen für eine schwungvolle Partie gesorgt – und in schöner Regelmäßigkeit für beste Tormöglichkeiten. Erdal Ölge hätte bereits nach 30 Sekunden für einen Frühstart der Hausherren sorgen können, verpasste die Führung jedoch um Zentimeter. Die besorgte in der 18. Minute dann Abwehrchef Manuel Meyer: Nach einer Flanke von Sergej Dikhtiar war Meyer zur Stelle und köpfte zum 1:0 ein.

Die von zahlreichen Fans begleiteten Rothenfelder schlugen jedoch schnell zurück. In der 25. Minute wurde Danny Enthof vom glänzenden Spielmacher Mehmet Kodes freigespielt und markierte aus zehn Metern den 1:1-Ausgleich.

In der Pause stellte Brunn im Mittelfeld um und wechselte für die rechte Seite Tom Westerwalbesloh ein; dafür rückte Dikhtiar auf die zentrale Position. Die Maßnahme zog: Rehden kam mit viel Schwung aus der Pause. Bis zur 70. Minute hätte der von Dikhtiar und dem von seiner Rotsperre zurückgekehrten Christian Schiffbänker immer wieder bestens bediente Mehmet Koc im Alleingang alles klar machen können, doch der Angreifer hatte im Abschluss wenig Fortune. Die Gäste vom Teutoburger Wald verlegten sich aufs Kontern und blieben damit immer gefährlich.

Am Ende hatten die Hausherren allerdings die besseren Nerven. In der 79. Minute setzte sich Erdal Ölge auf der linken Strafraumseite durch und wurde von Rothenfeldes Martin Hepke zu Fall gebracht (O-Ton Ölge: „Er hat mich am Knie erwischt“); Manuel Meyer traf vom Punkt zum 2:1 – es war bereits sein neuntes Saisontor. In die Schlussoffensive der Gäste hinein machte Schiffbänker nach einem feinen Konter alles klar und erlöste den BSV und seine Anhänger. „Jetzt haben wir 29 Punkte, und die kann uns keiner mehr wegnehmen“, jubelte Coach Brunn, dessen Team weiter Kurs auf die Qualifikation für die eingleisige Oberliga nimmt.

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