Sören Sandmann und Manuel Meyer kennen sich gut / Ölge „sehr motiviert“

Das Duell mit dem Trauzeugen

Einst in Sulingen, inzwischen in Wetschen: Für Erdal Ölge, Tim Becker und Sören Sandmann (von links) ist das heutige Landesliga-Derby eine ganz besondere Partie. Gleiches gilt für Kevin Reinking, der jedoch wegen eines Nasenbeinbruchs ausfällt.
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Einst in Sulingen, inzwischen in Wetschen: Für Erdal Ölge, Tim Becker und Sören Sandmann (von links) ist das heutige Landesliga-Derby eine ganz besondere Partie. Gleiches gilt für Kevin Reinking, der jedoch wegen eines Nasenbeinbruchs ausfällt.

Wetschen/Sulingen – Wenn sich Sören Sandmann und Manuel Meyer sehen oder miteinander telefonieren, geht es nicht unbedingt um Fußball. Der eine (Meyer) war im Februar 2018 Trauzeuge bei der Hochzeit des anderen (Sandmann). Bei solch einer engen Freundschaft haben sie durchaus auch mal andere Themen. Heute Abend jedoch steht ganz klar der Sport im Fokus. Sandmanns TSV Wetschen erwartet zum Landesliga-Saisonstart den TuS Sulingen, bei dem Meyer seit dieser Saison – gemeinsam mit Thorolf Meyer – Chefcoach ist. Einst spielten die beiden gemeinsam beim TuS.

Doch Sandmann ist nicht der einzige Wetscher mit Sulinger Vergangenheit. Auch Keeper Tim Becker (28), Routinier Erdal Ölge (32) und Kevin Reinking (22), der nach seinem Nasenbeinbruch in dieser Woche operiert wurde und heute Abend fehlt, waren mal dort und treffen heute auf ihren Ex-Club.

„Es ist ein besonderes Spiel, denn in Sulingen hatte ich eine schöne Zeit“, sagt Becker: „Und jetzt habe ich hier eine schöne Zeit. Ich freue mich, alle mal wieder zu sehen. Ich denke und hoffe, dass es ein spannendes Spiel wird.“ Ähnlich sieht es Sandmann. „Sulingen hat natürlich viel Qualität“, meint der 30-Jährige – angesprochen auf die Aussichten seines Teams: „Aber es ist auch so, dass alle wegen Corona lange keine Pflichtspiele bestritten haben. Da ist es ganz schwierig zu sagen, wie es ausgehen wird.“

Dass Sandmann überhaupt dabei sein kann, liegt an der frühen Ansetzung des Spiels am Freitagabend. Tags darauf fährt er mit seiner Frau, den Söhnen Thies und Thomke sowie den Schwiegereltern in den Urlaub nach Italien – mit dem Auto. Spielen, ab nach Hause und am nächsten Morgen direkt los. „So ist der Plan“, sagt Sandmann.

Zwei Ex-Sulinger sind Kapitäne in Wetschen

Der ehemalige Sulinger (fünf Jahre beim TuS) und auch Rehdener wird in dieser Saison wieder eine wichtige Rolle beim TSV Wetschen spielen. Der neue Trainer Oliver Marcordes schaute sich zunächst die Vorbereitung an und bestimmte Sandmann danach zum Kapitän. Somit behält er die Binde. Sein neuer Stellvertreter ist Becker, der ebenfalls sofort „Ja“ zur Amtsübernahme sagte.

Ölge, nach Neuzugang Ramiz Pasiov (auch 32) der Zweitälteste im Team, mag das Wiedersehen nicht allzu hoch hängen: „Ich bin sehr motiviert – aber das wäre ich auch gegen einen anderen Gegner.“ Der Mittelfeldmann, der zwei Jahre in Sulingen spielte, freue sich einfach, „dass es jetzt losgeht“ und betont: „Der Start ist ganz wichtig für uns, wir wollen ihn gut gestalten.“ Die Erfolgschancen sieht er bei „50:50. Sulingen hat einen ziemlich neuen Kader und muss sich auch erstmal finden.“  mr

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