TuS Sulingen reist zum SV Alfeld / Brinkmann setzt auf Kampf und Leidenschaft

„Das war ein Denkzettel zum richtigen Zeitpunkt“

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Wäre eine Alternative beim Landesligisten TuS Sulingen für das Mittelfeld: Der Ex-Vilser Salam Garaf (r.). ·

Sulingen - „Wir sind noch nicht in der Landesliga angekommen“, unterstreicht Walter Brinkmann, Trainer des TuS Sulingen, nach drei Spielen (ein Sieg, zwei Niederlagen). Die jüngste 0:4-Heimpleite gegen den TSV Pattensen hat er mit seinen Kickern aufgearbeitet. „Das war ein Denkzettel zum richtigen Zeitpunkt“, urteilt der 51-Jährige.

Morgen stellt sich der Aufsteiger um 16 Uhr beim punkt- und torlosen Tabellen-15. SV Alfeld vor. Walter Brinkmann nimmt die Mannschaft nun in die Pflicht: „Die Situation ist nicht so einfach, aber jetzt müssen wir alles raushauen.“ Er erwartet besonders von den Leistungsträgern Dennis Neumann (der Mannschaftskapitän wurde am Mittwoch 25 Jahre alt) und Manuel Meyer nach der schwachen Vorstellung gegen den TSV Pattensen eine deutliche Steigerung.

Brinkmann setzt auf Kampf und Leidenschaft.

Schröder genießt das

Vertrauen im Tor

„Jetzt gehören gestandene und zweikampfstarke Spieler auf den Platz. Wir haben in den ersten Partien Lehrgeld gezahlt, hinten muss die Null wieder stehen“, sagt der B-Lizenz-Inhaber. Die acht Gegentore aus den ersten drei Begegnungen sind ihm ein Dorn im Auge: „Wir dürfen hinten nicht unsortiert sein.“ Der TuS-Coach denkt über Umstellungen nach – hier gibt’s Alternativen. Konkret wollte er sich noch nicht festlegen, will erst das Abschlusstraining abwarten. Bei den Torhütern hält er allerdings am Rotationsprinzip fest. Am Sonnabend genießt der Ex-Bassumer David Schröder das Vertrauen, auf der Bank sitzt Tim Bösche. Sören Sandmann (Beschwerden mit dem Sprunggelenk) und Salam Garaf (muskuläre Probleme) gehören zum Aufgebot.

Von einem Selbstläufer in Alfeld geht Brinkmann auf keinen Fall aus: „Die Mannschaft steht mit dem Rücken zur Wand. Ich erwarte ein hoch intensives und hitziges Spiel.“ Dass die Gastgeber Fußball spielen können, das haben sie in der vergangenen Spielzeit bewiesen. Immerhin belegten sie den neunten Platz, daran hatten die Offensivkräfte Jan Laumann (19 Tore erzielt) und Hilmar Teschner (zwölf „Buden“ markiert) maßgeblichen Anteil.

Die Sulestädter wollen sich nicht zu sehr am Gegner orientieren, sondern ihr eigenes Spiel durchsetzen. „Wir werden nicht zu offensiv spielen“, verrät Walter Brinkmann, der diesmal mit einem 4-2-3-1-System operieren lässt. Er will auf alle Fälle nicht mit leeren Händen zurückkehren: „Wir wollen drei Punkte erkämpfen.“ · mbo

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