Barrier Tennis-Herren 6:0 gegen Nordenham

„Dann eben nächstes Jahr . . .“

Gestern nicht gefordert: Barriens Tarek Erlewein gab im Einzel einmal mehr keinen Satz ab.
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Gestern nicht gefordert: Barriens Tarek Erlewein gab im Einzel einmal mehr keinen Satz ab.

Barrien – Im Schnelldurchgang sicherten sich die Herren des Barrier TC gestern die Vizemeisterschaft in der Tennis-Landesliga. Der punktlose Tabellenletzte und Verbandsliga-Absteiger SV Nordenham wurde mit 6:0 von der roten Asche an der Wassermühle gefegt. „Das war insgesamt eine anständige Saison mit einem klitzekleinen faden Beigeschmack“, bilanzierte Barriens Kapitän Florian Hartje. Der 37-Jährige meinte damit die Tatsache, dass es vor gut einer Woche im Spitzenspiel gegen den Bremer TV von 1896 nach einem 2:2 in den Einzeln noch ein 2:4 gab. Titel und Oberliga-Aufstieg waren damit futsch.

Die Barrier gaben sich gestern aber schon wieder kämpferisch. „Dann packen wir es eben nächstes Jahr“, meinte etwa Tarek Erlewein, der in all seinen fünf Einzeln ungeschlagen blieb. „Irgendwie war es ein Jahr in der Warteschleife“, fügte sein Kollege Maxim Triller hinzu.

Steno und Tabelle

Barrier TC - Nordenham 6:0: Bendix Schröder - Philipp Ulrich 6:0, 6:3, Maxim Triller - Peer Waller 6:2, 6:1, Tarek Erlewein - Lars Hibbeler 6:0, 6:3, Florian Hartje - Lucas Matullat 6:0, 6:0, Schröder/Hartje - Ulrich/Waller 6:1, 6:0, Triller/Erlewein - Hibbeler/Matullat 7:6, 6:2.

Herren Landesliga

Bremer TV von 1896 - DTV Hannover II 4:2

Barrier TC - SV Nordenham 6:0

1. Bremer TV von 1896 5 26:4 10:0

2. Barrier TC 5 22:8 7:3

3. DTV Hannover II 5 16:14 5:5

4. Sp. Nordhorn 4 11:13 4:4

5. TC Falkenberg 4 7:17 2:6

6. SV Nordenham 5 2:28 0:10

Aber mit welcher Aufstellung soll die Oberliga im Sommer 2022 angegriffen werden? Fest steht, dass Bendix Schröder, Triller und auch Erlewein in Barrien bleiben werden. „Das passt echt gut. Wir kennen uns schon lange“, meint Triller aus der Barrier Boy-Group. Und was ist mit „Papa“ Hartje, der nicht nur Mannschaftsführer des Teams ist, sondern als Sportwart auch für die Zusammenstellung des Teams Verantwortung trägt? „Ich kann es noch nicht genau sagen. Eigentlich suchen wir noch eine Verstärkung fürs Team – am besten aus der Umgebung. Sollte uns das nicht gelingen, schließe ich nicht aus, noch eine weitere Serie in der Ersten zu spielen. Zudem muss man sehen, was aus unserer Herren 30 wird“, erklärte Hartje. Hintergrund: Noch ist nicht gesichert, ob die Routniers weiterhin für den Spielbetrieb melden. Sollte das Team auseinanderfallen, könnte vielleicht eine Vertärkung für die erste Herren abfallen. Aber das ist alles noch Zukunftsmusik.

Im Hier und Jetzt hatte Barrien gestern keine Probleme mit dem Team von der Unterweser. Nummer eins Schröder spielte zwar kein gutes Match, doch es langte zum 6:0, 6:3 gegen Philipp Ulrich, der Doppelfehler ohne Ende produzierte. „Sieg ist Sieg“, meinte Schröder nur kurz und knapp.

Auch an den anderen Positionen hatten die Barrier leichtes Spiel und gaben keinen Satz ab. Ganz hart machte es Hartje, der gegen Lucas Matullat, der in der Jugend mal aufhorchen ließ, die „Brille“ (zweimal 6:0) verteilte. Auch die Doppel gingen klar an die Gastgeber.

Wichtig bei Maxim Triller (6:2, 6:1) war, „dass mein Handgelenk immer besser wird, sodass ich hoffentlich in den Sommerferien viele Turniere spielen kann.“ Das wollen auch Schröder und Erlewein – und dabei werden sie bestimmt oft mehr gefordert werden, als das gestern der Fall war.

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