Damen-Regionalliga: Schlusslicht zieht sich bei Niederlagen achtbar aus der Affäre

Heiligenrode hat Relegation noch nicht abgehakt

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Gewann sowohl gegen die Füchse Berlin als auch beim VfL Tegel jeweils ein Doppel und ein Einzel: Ricarda Hubert vom Tischtennis-Regionalligisten TSV Heiligenrode.

Heiligenrode - Gelungener Jahresauftakt für Tischtennis-Regionalligist TSV Heiligenrode: Obwohl Spitzenspielerin Nele Puls und Co. erst bei den Füchsen Berlin mit 5:8 unterlagen und einen Tag später beim VfL Tegel ebenfalls mit 4:8 scheiterten, zog sich der Tabellenletzte sehr ordentlich aus der Affäre. Auf dieser Leistung kann das TSV-Quartett aufbauen.

Füchse Berlin - TSV Heiligenrode 8:5: Zum selben Schluss kam auch Heiligenrodes Nummer zwei Denise Kleinert: „Wir sind gut in die Rückrunde reingekommen. Vielleicht sind die vier Punkte Rückstand zum Relegationsplatz noch aufzuholen.“ Mit Vorstellungen wie in der Landeshauptstadt durchaus möglich. Nur äußerst knapp verpasste Heiligenrode einen 2:0-Traumstart, da Puls/Schneider gegen Domdey/Lautenschläger einen 2:0-Satzversprung nichts ins Ziel retten konnten, und verlangte dem Tabellendritten in den Einzeln ebenfalls alles ab. Einziges TSV-Manko: Die etatmäßige Nummer drei Melanie Schneider ging gesundheitlich angeschlagen in die Partie hinein, was sich gerade im Schlüsselspiel gegen Carolin Mews negativ bemerkbar machen sollte.

Kleinert: „Puls hat

überragend gespielt“

Trotz einer 2:0-Satzführung scheiterte sie beim Stand von 5:3 für die Füchse an Berlins Nummer drei – ein Rückschlag, von dem sich die Gäste nicht mehr erholten. Zwar brachten Ricarda Hubert und Nele Puls Heiligenrode noch einmal auf 5:6 heran, doch Schlappen von Schneider und Hubert besiegelten endgültig das TSV-Schicksal.

VfL Tegel - TSV Heiligenrode 8:4: Nur einen Tag später wartete im Tabellenzweiten aus Tegel sogar ein noch dickerer Brocken auf das Kreisteam, aber wiederum zog sich Heiligenrode ausgezeichnet aus der Affäre. Genau wie bei den Füchsen standen die Gäste abermals vor einer 2:0-Führung, doch erneut scheiterten Puls/Schneider in fünf engen Sätzen. „Bringen Nele und Melanie ihr Doppel durch, dann wäre ein Remis möglich gewesen“, seufzte Kleinert. Ohne dieses wertvolle „Break“ allerdings nicht. Zumal Puls nicht nur im Doppel das Pech am Schläger kleben hatte. Beim Spielstand von 4:2 für Tegel stand Heiligenrodes Nummer eins bei einer 10:7-Führung im Entscheidungssatz gegen Alina Jajeh bereits dicht vor einem Sieg, vergab jedoch alle drei Matchbälle, fabrizierte anschließend einen Fehlaufschlag und drosch entnervt den nächsten Return in die Binsen. „Nele hat überragend gespielt. Das war so bitter“, ächzte Kleinert – durfte sich zwar in der Folgezeit zwar noch über Ergebniskosmetik durch Ricarda Hubert und Puls freuen, aber mehr als eine achtbare 4:8-Niederlage sprang für Heiligenrode schlussendlich trotzdem nicht heraus.

drö

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