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„Bliev drup“: Barenburger Damen boßeln am besten

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Das ist die erfolgsgewohnte Damenriege des Boßelvereins „Bliev drup“ Barenburg (von links): Helga Heuer, Waltraud Job, Kim Beckmann und Brigitte Sittnick.

Boßelverein „Bliev Drup“ - Siege in Serie, das sind sie in Barenburg gewohnt. Wenn es nämlich ums Boßeln geht, kann niemand im Landkreis den Werferinnen und Werfern des Boßelvereins „Bliev Drup“ Barenburg das Wasser reichen. Kein Wunder, dass auch in diesem Jahr eine Mannschaft für die Sportlerwahl des Jahres nominiert ist.

Die Wahl fiel auf die Barenburger Damenriege, die im Oktober zum dritten Mal in Serie die Fachverbandsmeisterschaft der Frauen an die Große Aue holte.

Schaut man noch ein bisschen weiter zurück, so liest sich die Bilanz sogar noch ein wenig eindrucksvoller. Nur ein einziges Mal in den vergangenen neun Jahren mussten sich die „Bliev Drup“-Damen der Konkurrenz aus Kirchdorf geschlagen geben (2011).

Die Gründe für diese beispiellose Erfolgsserie benennt Riegenleiterin Kirstin Job so simpel wie eindeutig: „Wir haben einfach die besten Werferinnen.“

Eine der besten, wenn nicht sogar die beste, ist Brigitte Sittnick. „Sie ist die Konstanteste von uns“, schwärmt Job und ergänzt: „Brigitte hat eine tolle Technik.“ Dazu zähle vor allem der Anlauf und der Abwurf.

Neben Sittnick gehören außerdem Helga Heuer, Kirstins Mutter Waltraud Job und Kim Beckmann zum diesjährigen Siegerteam. Kim Beckmann ist die jüngste in der Mannschaft. „Sie hat eindeutig die meiste Kraft“, meint Waltraud Job und lacht: „Da können Helga und ich nicht mehr mithalten. Aber zum Glück spielt beim Boßeln auch die Erfahrung eine Rolle.“

Und diese haben beide reichlich, denn sowohl Heuer als auch Job sind beinahe seit der Gründung der Damenriege im Jahr 1977 dabei.

Insgesamt treffen sich derzeit jeden zweiten Sonnabend zehn aktive weibliche Mitglieder zum Übungsboßeln auf der Strecke am Renzeler Weg. „Die Mannschaften für die Meisterschaft werden dann ausgelost. Wir stellen jedes Jahr zwei Teams, verstehen uns aber als homogene Gruppe“, erklärt Kirstin Job stolz. Mit fünf Würfen Vorsprung siegte Barenburg I in diesem Jahr auf heimischer Strecke vor Kirchdorf. Die zweite Mannschaft erreichte Rang drei vor Wehrbleck und Kirchdorf II.

Nach dem Wettkampf dürfte bei den Damen noch das eine oder andere Tröpfchen geflossen sein. „Die Geselligkeit gehört zum Boßeln einfach dazu“, unterstreicht Waltraud Job. So gebe es jetzt im Winter nach dem Boßeln stets noch ein paar Heißgetränke sowie Kekse oder Kuchen.

Angesprochen auf ihr Ziel für die Sportlerwahl sind sich die „Bliev Drup“-Damen schnell einig. „Der erste Platz soll es sein“, schmunzelt Kirstin Job – und Brigitte Sittnick merkt süffisant an: „Da, wo wir antreten, wollen wir auch gewinnen.“ Verwundern sollten diese scharfzüngigen Aussagen nicht. In Barenburg sind sie eben erste Plätze gewohnt.

pka

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