Dafür rückt Jan Grashoff in den Landesliga-Kader / Zweite verzichtet auf Relegation

Heiligenrode muss Andre Nieber ersetzen

Heiligenrode - Bittere Pille für Tischtennis-Landesligist TSV Heiligenrode: In Andre Nieber verlässt den letztjährigen Tabellenvierten zur neuen Saison seine Nummer zwei in Richtung Oyten. „Andre ist nach Oyten gezogen und hat keinen Bock mehr auf ständige Fahrerei. Wahrscheinlich schließt er sich dort einem Verein an“, erklärte TSV-Kapitän Andre Meyer.

Doch Glück im Unglück für Heiligenrode: Da Jan Grashoff, der überragende Spitzenspieler der Zweiten, den Posten von Nieber übernimmt, geht das Kreisteam laut Meyer nicht allzu geschwächt in die kommende Serie hinein: „Natürlich verlieren wir Andre nur ungern, aber zumindest wird Jan ihn gut ersetzen. Wir haben weiterhin eine landesliga-taugliche Truppe beisammen.“

Stimmt wohl. Anders stellt sich hingegen die Situation für das Reserveteam dar: Ohne seine Nummer eins Grashoff wäre Heiligenrodes Zweite in der Bezirksoberliga wohl chancenlos untergegangen und verzichtete so konsequenterweise auf die Relegation. Stattdessen bauen Mannschaftsführer Christian Dörner und Co. künftig auf einen Neuaufbau in der Bezirksliga. Dann mit Marc Fortanz an Bord, der versuchen soll, die durch das Aufrücken von Grashoff entstandene Lücke zu schließen. Keine leichte Aufgabe für die Nummer eins der Dritten (1. Bezirksklasse), doch über genügend Qualität für die Bezirksliga verfügt Fortanz allemal. Damit sind die Heiligenroder Personalrochaden allerdings immer noch nicht beendet: Immerhin brauchte ja nun noch die Dritte einen Ersatz für Fortanz – und fand ihn in Ronald Risch, der nach einer schöpferischen Pause künftig wieder voll angreifen will.

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