D-Junioren 3:2 im Varreler Finale gegen Werder / Killig hochzufrieden / Sudweyhe lässt aufhorchen

Mönchengladbachs später Turniersieg

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Vom Deutschen Meister 1993 zum freiwilligen Wasserträger der Werder-D-Junioren: Hansi Gundelach ist bei den Bremern Torwarttrainer und in dieser Funktion auch Coach von Sohn Maximilian.

Varrel - Von Gerd Töbelmann. 1500 Besucher an zwei Tagen, beste Platzbedingungen, kein Regen, reibungsloser Verlauf bei der Unterbringung von Gastspielern und zudem ein sportlich hochstehender Wettbewerb. Keine Frage: Das 39. int. Varreler D-Junioren-Fußball-Turnier war ein voller Erfolg. Besonders für den Bundesliga-Nachwuchs von Borussia Mönchenglabach, der sich durch ein 3:2 (2:1) im Finale gegen Werder Bremen nach 1984, 1985, 1990 und 2008 nun schon zum fünften Mal in die Siegerliste eintrug.

„Es hat alles prima geklappt. Ich wüsste jetzt keinen Schwachpunkt. Alle haben toll mitgezogen, so dass der 40. Auflage im kommenden Jahr nichts im Wege steht“, erklärte Gerrit Killig vom Varreler Orga-Team. Insgesamt 200 Helfer und Helferinnen waren nötig, um die zweitägige Veranstaltung zu stemmen.

Im Finale schienen die Gladbacher zunächst unangefochten, lagen nach zehn Minuten schon mit 2:0 vorn. Aber die Bremer, die Killig vor dem Endspiel zum leichten Favoriten erklärt hatte, kamen gewaltig zurück. Der Lohn waren die Treffer zum Ausgleich. Aber in der Nachspielzeit zerstörte Gladbach mit dem Treffer zum 3:2 alle Werder-Träume von einer Verlängerung oder gar einem Turniersieg.

Die Teams aus dem Kreis Diepholz, die ebenfalls kräftig bei der Organisation mithalfen und viele auswärtige Spieler beherbergten, schnitten unterschiedlich ab. Auf dem letzten Platz landete die gastgebende JSG Heiligenrode/Varrel, deren Trainer Mike Braun aber nicht unzufrieden war. „Die Jungs spielen erst seit einem Jahr zusammen. Dafür war es ganz ordentlich. Sie waren darauf vorbereitet, dass es auch mal eine höhere Niederlage geben kann. Aber immerhin haben wir in der Zwischen- und Finalrunde zwei Tore geschossen“, bilanzierte der 27-Jährige. Der TV Stuhr reihte sich auf Platz 14 ein.

Viel positiver fiel da das Fazit von Sudweyhes Coach Andreas Weger (42) aus, der mit seinem Team im Kreis so ziemlich alles abegräumt hat. Nach dem Hallentitel und der Kreisliga-Meisterschaft fehlt jetzt nur noch der Kreispokalsieg zum Triple. „Wir waren wahrlich kein Kanonenfutter, sondern vielfach mit Gegnern wie Bohemians Prag oder Wattenscheid auf Augenhöhe. Beim 3:1 in der Gruppe gegen Wattenscheid haben wir unser bestes Turnierspiel gemacht. Und das alles bei unserer Premiere auf dem Großfeld – das ist doch was“, war Weger, dessen Sohn Arne auch noch zum besten Torwart des Turniers gewählt wurde, stolz.

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