D-Junioren im Varreler Finale 2:0 gegen Werder / Gastgeber Letzter und doch zufrieden

St. Paulis Krönung kurz vor dem großen Regen

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Wasserdusche aus dem Bottich für den Sieger, doch bei der gestrigen Hitze nahm das der Trainer des FC St. Pauli gelassen hin.

Varrel - Von Gerd Töbelmann. Wenn das kein gutes Timing ist: Kurz bevor Petrus gestern Nachmittag heftigst seine Schleusen öffnete, stand der Sieger des 38. int. Varreler D-Junioren-Fußball-Turniers fest. Durch ein 2:0 im Finale gegen Werder Bremen sicherte sich der Zweitliga-Nachwuchs des FC St. Pauli den riesigen Wanderpokal und wurde Nachfolger des nicht anwesenden Hamburger SV.

Nach insgesamt 56 Turnierspielen gestern und vorgestern hatten es sich die Hamburger verdient. „St. Pauli war schon vor dem Finale mein Favorit“, meinte Mit-organisatorin Nicole Kluth. Als größte Überraschung bezeichnete sie den Osnabrücker SC, der nach einem 1:3 gegen Fortuna Düsseldorf Vierter wurde. „Wenn man bedenkt, dass der OSC ein kleiner Club und in der Stadt hinter dem VfL klar die Nummer zwei ist, war das heute eine starke Leistung von ihnen“, meinte Kluth weiter.

Am Sieg der St. Paulianer im Finale gab es keinerlei Zweifel, denn die Bremer besaßen in den 30 Minuten keine einzige Torchance. Richtig eng wurde es für die Kiez-Kicker eigentlich nur im Viertelfinale der Zwischenrunde, denn dort gab es gegen die Dänen von Aalborg BK nur ein 4:2 nach Elfmeterschießen.

Und was war mit den Gastgebern los? Einmal mehr war den Varrelern nur der letzte Platz vergönnt. Im Spiel um Platz 15 gab es ein klares 0:4 gegen den Nachbarn vom FC Huchting. Trainer Arno Heinken nahm es aber locker: „Wir haben in der Vorrunde zwar immer hoch verloren und kein Tor geschossen, aber das ging anderen Teams nicht anders. Meine Jungs haben sich reingehängt und alles gegeben. Dass wir hier den Pokal nicht holen können, war doch allen klar.“ In der Zwischenrunde gegen FK Mlada Boleslav (Tschechien) ging Varrel sogar mit 1:0 in Führung, kassierte in der Endphase aber zwei dumme Tore zum 1:2. „Das war sicherlich unser bestes Spiel“, freute sich Heinken, der mit seinem Team in der Diepholzer Kreisliga momentan Zweiter ist.

Und welches Fazit ziehen die Organisatoren? Kluth zeigte sich gestern größtenteils zufrieden: „Die Unterbringung von 200 Kindern ist natürlich nicht einfach. Aber es hat geklappt. 120 sind in der Grundschule untergekommen, 80 wurden von Gastfamilien aus Varrel, Heidkrug und Huchting aufgenommen. Auch mit dem Besuch sind wir zufrieden. Ich hatte das Gefühl, dass diesmal sogar mehr Eltern als im letzten Jahr zugeschaut haben.“

Doch Kluth und auch Orga-Kollege Gerrit Killig sprachen auch Defizite an: „Wir würden uns vom Gesamtverein mehr personelle Unterstützung wünschen. Da kommt nicht so viel. Die denken wohl, dass wir das ja sowieso hinkriegen.“ Dabei ist für 2015 mehr Hilfe denn je gefragt, denn Kluth wird in ihrer Babypause höchstens als Zuschauerin vor Ort sein.

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