Bundesligist Werder Bremen ringt Ochsenhausen 3:2 nieder / Teamchef Greber erleichtert

Crisan macht den Deckel drauf

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Werders Spitzenspieler Chih Yuang Chuang gab gestern gegen Ochsenhausen in seinen beiden gewonnenen Einzeln nur einen Satz ab. ·

Bremen - Eminent wichtiger Erfolg für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen. Mit 3:2 zwang der amtierende Deutsche Meister den TTF Liebherr Ochsenhausen in die Knie, festigte Rang zwei und bleibt so Klassenprimus Fulda auf den Fersen.

Entsprechend groß war die Erleichterung bei Bremens Teamchef Sascha Greber: „Uns ist eine Zentnerlast von der Seele gefallen. Bei einer Niederlage wären wir schließlich auf den sechsten Platz durchgereicht worden.“ Und lange Zeit sah es durchaus danach aus, als ob die Hanseaten an Ochsenhausen scheitern würden. Nach dem erwarteten Auftakterfolg von SVW-Spitzenspieler Chih-Yuan Chuang zogen nacheinander Adrian Crisan und Constantin Cioti zum 1:2-Zwischenstand den Kürzeren. Während das glatte 0:3 von Cioti gegen den ehemaligen südkoreanischen Olympiasieger Ryu Seung Min allerdings keine allzu große Überraschung darstellte, warf die unerwartete Dreisatzpleite von Crisan die Hausherren weit zurück. „So ist es leider, wenn man längere Zeit kein Erfolgserlebnis gefeiert hat. Mit mehr Selbstvertrauen verliert Adrian niemals gegen Liam Pitchford“, seufzte Greber. Doch genau wie Anfang Juni im Finale um die Deutsche Meisterschaft sollte sich die Miene des Bremer Teammanagers noch deutlich aufhellen. Zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk glich Chuang zum 2:2 aus, so dass es Crisan in der Hand hatte, seine Scharte auszuwetzen. Und diesmal funktionierte der Rumäne auch wie zu besten Zeiten. Obwohl er nach verlorenem ersten Satz auch im zweiten Durchgang bereits mit 3:7 gegen Simon Gauzy zurück lag, hielten Crisans Nerven. Dank wesentlich besserer - weil kürzerer – Returns sorgte Werders Nummer zwei in vier Sätzen für das 3:2.

Laut Greber ein richtungweisender Sieg: „Dieses Vier-Punkte-Spiel mussten wir gewinnen. Jetzt sind wir wieder in der Spur. Für unsere Psyche war das nach den jüngsten beiden Pleiten super wichtig. Schließlich wartet dieses Jahr mit fünf Spielen noch ein hartes Programm auf uns.“ · drö

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