Sechs Frauen und ein Lokalmatador prägen den Höhepunkt in St. Hülfe-Heede

Cord Niehaus im Reich der Amazonen

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Strahlte: Carolin Hoffmeister (RV Quernheim) gewann auf Mai-Junior die Springpferdeprüfung Klasse L.

Sankt Hülfe-Heede - Von Sonja Rohlfing. Die Amazonen konnten es diesmal einfach besser. Im Normalparcours des „Barre Stilpokals“ harmonisch unterwegs, bewiesen sie im Stechen, dass sie die Nerven behalten und auch fehlerfrei auf Zeit reiten können.

Die Plätze eins bis sechs beim Höhepunkt des Sommerturniers in St. Hülfe-Heede machten die Frauen unter sich aus. Dass Cord Niehaus als bester männlicher Reiter in dieser Prüfung ausgerechnet für den Gastgeber startet, freute den Veranstalter umso mehr.

Mit ihrem zwölfjährigen Rappen von Grand Cru im M*-Springen am Samstag Dritte, hatte Bianca Fohring vom RFV Aschen auf Gino le petit im abschließenden M*-Stilspringen mit Stechen sogar die Nase vorn. Null Fehler und 36,45 Sekunden über die von Parcourschef Joachim Teufel aus Diep holz aufgebauten Hindernisse bedeuteten Platz eins. Rund drei Sekunden mehr benötigte die Zweitplatzierte, Ruth Revill vom RFV Hausstette. Dritte wurde – mit der höchsten Stilnote ins Stechen gegangen – Toini Glesener (Cercle Equestre de Luxembourg) auf Notre Dame du Gué.

Der erste platzierte Mann im M*-Stilspringen, Cord Niehaus vom RuF Scharnhorst Sankt Hülfe-Heede auf Lusitano, folgte mit dem schnellsten Vierfehlerritt auf Rang sieben. Seine Schwester, Dorothee Niehaus, hatte auf Lusitano bereits „Vorarbeit“ geleistet und im Stil-L-Springen am Samstag und im L-Springen am Sonntag eine Platzierung erritten.

Im Nachwuchsbereich stachen Merle und Thalia Meyer vom gastgebenden Verein hervor. „Die Beiden haben in jeder genannten Prüfung auch eine Platzierung erreicht“, berichtet die Vereinsvorsitzende Gabi Antrecht. „Überhaupt trug auf dem Turnier die intensive Nachwuchsarbeit Früchte. In den Basisprüfungen waren unsere jungen Vereinsmitglieder gut vertreten.“

Im Vorfeld schon überaus zufrieden mit dem Nennergebnis von rund 350 Reitern, 500 Pferden und 1 100 reservierten Startplätzen für 25 Prüfungen, konnte sich die Vereinsvorsitzende am Ende der drei Turniertage über eine harmonisch und unfallfrei verlaufene Veranstaltung mit attraktivem Sport freuen. Ihr Dank geht an die heimischen Unternehmen: „Ohne ihre Unterstützung ist eine solche Veranstaltung gar nicht mehr durchzuführen.“ Genauso wichtig sei aber auch das Engagement der Mitglieder zu bewerten, die nicht nur an den Turniertagen arbeiteten, sondern auch weit im Vorfeld und im Nachhinein.

Durch technikversierte Mitglieder konnte die Startbereitschaft online erklärt, der aktuelle Stand der Prüfungen während der Turniertage live auf der Homepage des Vereins verfolgt und im Zelt am Fernseher „großer Sport“ gesehen werden: nämlich das Finale der Springreiter um die Deutsche Meisterschaft. „Unser Aufwand wurde durch den großen Zuspruch und die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer, aber auch viele Besucher vor allem am Sonntag belohnt“, erklärt Gabi Antrecht und ergänzt: „Unser Ziel ist es, von Jahr zu Jahr die Veranstaltung in jeder Hinsicht zu optimieren.“

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