START IN DIE SAISON Fußball-Kreisliga Nienburg: Rehm für Golembiewski beim SCH

Markus Beck steigt als Coach in Duddenhausen ein

Kam zusammen mit seinem Bruder Delil vom SV Hoyerhagen zur SG Hoya: Dalli Scheicho (am Ball).
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Kam zusammen mit seinem Bruder Delil vom SV Hoyerhagen zur SG Hoya: Dalli Scheicho (am Ball).

Hoya – Mit einem Spieltag am Donnerstagabend startet die Fußball-Kreisliga Nienburg in die neue Saison nach rund neunmonatiger Pause. Und die Zielsetzungen der vier Ostkreis-Clubs könnten dabei nicht einheitlicher sein, denn sowohl in Hoya, Haßbergen, Eystrup und Duddenhausen liegen die (erhofften) Zielsetzungen dort, wo der Adrenalinhaushalt erfahrungsgemäß am niedrigsten ist – im gesicherten Mittelfeld. Personell hat sich bei den Clubs eher wenig getan, wenngleich eine Personalie auf der Trainerposition für Aufsehen sorgt. Hier ein Roundup vor dem ersten Spieltag:

SV Duddenhausen

Seit Jahren lenkte Andreas Lienhop die Geschicke der Duddenhäuser, führte die Mannschaft aus der Kreisklasse in die Kreisliga. Doch nun macht das SVD-Urgestein erstmal eine Fußballpause und übergab das Regiezepter an einen alten Bekannten in der Region. Markus Beck hat nämlich den Platz an der Seitenlinie übernommen. Den Ex-Coach des TSV Eystrup hat nach über einjähriger Fußballpause wieder der Ehrgeiz gepackt, um in der Kreisliga für Furore zu sorgen.

Er kann sich dabei auf einen eingespielten Kader verlassen, denn Duddenhausen hat weder Zu- noch Abgänge. Normalerweise würde man von Duddenhausen erwarten, dass der Klassenerhalt ein realistisches Ziel wäre. Aber da die Mannschaft eingespielt ist und somit keine „Eingewöhnungsphase“ benötigt, könnte der SVD mit einem guten Saisonstart auch zur Überraschungsmannschaft avancieren. Das weiß auch Beck, denn der neue Coach benannte wohl aus gutem Grund kein Saisonziel. Zum Auftakt empfängt der SV den SCB Langendamm, eine unangenehme, aber durchaus auch lösbare Aufgabe.

TSV Eystrup

Der Nachfolger von Markus Beck in Eystrup war und ist Martin Schultz. Der Polizeibeamte hatte ebenfalls keine Abgänge zu verkraften, konnte mit Marwan Houra von Inter Komata sowie vier A-Jugendspielern seinen Kader sogar deutlich verstärken. Die Eystruper haben ohnehin schon ein gesundes Fundament aus einigen erfahrenen, aber auch sehr vielen jungen Fußballern, die schon so manchem Favoriten in der Vergangenheit das Fürchten gelehrt haben. Besonders offensiv dürfte vom TSV einiges zu erwarten sein. Als Saisonziel hat Eystrups Coach einen einstelligen Tabellenplatz angegeben.

Das hört sich zwar nach Mittelfeld an, lässt aber auch die Aufstiegsränge als Möglichkeit offen. Gemessen am Kader sollte Eystrup wohl die sportlich größten Chancen aller Ostkreisvertreter haben. Aber aufgepasst, denn zum Auftakt geht es zum Derby zur SG Hoya. Und dort ist der TSV schon öfter auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden.

SC Haßbergen

Mit dem Ex-Drakenburger Tim Rehm hat auch der SC Haßbergen einen neuen Trainer verpflichtet, der Jörg Golembiewski ablöst. Und der konnte gleich acht Neuzugänge an der Pappelkampfbahn begrüßen, darunter auch renommierte Namen wie Justin Golembiewski aus Marklohe oder Maxim Penger aus Drakenburg. Die Zielsetzung von Rehm ist klar: „Wir wollen besser abschneiden als letzte Saison“, so der Coach, was eine Spanne im Bereich von Platz eins bis sieben bedeuten würde.

Sportlich ist das durchaus realistisch, zumal zum Auftakt beim SV Kreuzkrug-Huddestorf eine lösbare Aufgabe wartet. Und ein guter Auftakt hat in Haßbergen in der Vergangenheit oft auch eine gute Saison eingeläutet. Aber dazu müsste auch ein Manko der letzten Jahre endlich behoben werden, denn die Chancenverwertung hat den SC mehr als einmal um den Lohn der Arbeit gebracht.

SG Hoya

Ganz im Zeichen der Integration steht die neue Saison bei der SG Hoya. Mit dem sehr jungen Kader will sich das Trainergespann Frank Mysliwietz und Ferat Gören möglichst schnell von der Abstiegszone fernhalten. Dass es keine einfache Saison wird, zeigte bereits die erste Runde im Kreispokal, in der es gegen den Ligafavoriten aus Rehburg eine 0:6-Klatsche gab, was allerdings auch einigen personellen Ausfällen zuzuschreiben ist.

Doch Höhenflüge strebt man in Hoya ohnehin nicht an, was auch Michael Tandecki unterstreicht. „Wir wollen unseren Aufbau in Ruhe voranbringen und die jungen Leute Stück für Stück weiter entwickeln“, so der Vorsitzende der SG. Da könnte der Saisonauftakt gleich doppeltes Überraschungspotential bergen. Denn neben dem Derbyeffekt sind die Hoyaer gegen Eystrup auf dem Papier sicher der Außenseiter. Eine Rolle, die gerade bei jungen Spielern oftmals ungeahnte Kräfte freisetzen kann.

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