Club spricht sich für Verbleib von Manuel Meyer aus / „Vermisse Rückendeckung“

Hammer beim TuS Sulingen! Wnuck wird nicht Trainer

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Entspannt sieht anders aus: Björn Wnuck musste ziemlich schlucken, als ihm die Sulinger erklärten, dass er nicht der neue Trainer des Fußball-Landesligisten wird.

Sulingen - Von Gerd Töbelmann. Sportlich läuft es beim Fußball-Landesligisten TuS Sulingen sehr ordentlich in dieser Saison, doch außerhalb des Platzes sorgen die Sulinger in letzter Zeit für einigen Gesprächsstoff. Das begann mit der Ankündigung von Stammspieler Manuel Meyer, nicht unter dem neuen Coach Björn Wnuck spielen zu wollen und setzte sich gestern mit der Ankündigung von Team-Manager und Hauptsponsor Thorsten Neumann fort, dass Wnuck in der kommenden Serie nun doch nicht Trainer des TuS werden wird.

Neumann wollte zur Rolle rückwärts des Vereins gestern nicht viel sagen, begründete die Entscheidung des Vereins mit „internen Kommunikationsproblemen“. „Das muss reichen. Ich will jetzt nicht nachkarten“, erklärte Neumann. Der 52-Jährige bestätigte jedoch, dass der Streit zwischen Meyer und Wnuck diese Entscheidung nicht unerheblich beeinflusst habe.

Björn Wnuck jedenfalls war von der Entscheidung des Vereins vorsichtig gesagt überrascht – frustriert und enttäuscht würde es aber wohl besser treffen. „Ich habe Manuel angerufen und um ein persönliches Gespräch gebeten, um diese alte Sache aus der Welt zu schaffen. Aber er hat mich immer wieder vertröstet, so dass es nicht zu einem Treffen gekommen ist“, sagte der 30-Jährige gestern.

Am liebsten hätte es Wnuck gesehen, wenn Meyer den TuS ganz verlassen hätte, um ein Konfliktpotenzial für seine kommende Arbeit auszuschließen. Doch es kam ganz anders, denn es wurde bekannt, dass Sulingen für die zweiten Herren (feststehender Kreisliga-Aufsteiger) mit Manuel Meyer als Co-Trainer unter dem neuen Chef Sascha Jäger plant, was so nach Wnucks Aussage nicht besprochen worden war. Daraufhin bat der vermeintlich neue Coach sofort um ein Gespräch mit dem Verein, was am Samstag auch stattfand. „Ich habe dem Verein gesagt, dass unsere Vereinbarung doch anders aussieht. Da habe ich dann die Rückendeckung vermisst. Ich habe dann erklärt, dass sich der Verein entweder für mich oder für Manuel entscheiden soll“, berichtete Wnuck, der sich bereits intensiv mit seinem neuen Verein beschäftigt und unter anderem schon ein Trainingslager organisiert hatte.

Die Entscheidung fiel dann zwei Tage später – und danach war Wnuck nicht mehr der neue Sulinger Coach für die kommende Spielzeit. „Das muss ich jetzt erst einmal sacken lassen, aber grundsätzlich bin ich jetzt natürlich bereit, einen anderen Verein im Sommer zu übernehmen, obwohl ich mit Job und Familie auch so gut ausgelastet bin“, meinte Wnuck.

Und wie geht es jetzt mit Manuel Meyer weiter? Bleibt er der Ersten nun doch als Spieler erhalten, weil Wnuck ja nicht mehr im Boot ist? „Fit bin ich, aber diese Entwicklung hat mich natürlich auch überrascht. Wenn ich weiterspiele, kann ich aber nicht Co-Trainer der Zweiten werden“, sagte der 32-Jährige gestern. Sascha Jäger (31) hätte damit kein Problem: „Der Verein geht vor. Wenn Manu sagt, dass er Erste spielen will, ist das okay. Notfalls trainiere ich die Zweite allein. Aber schön wäre es mit Manuel schon gewesen, denn er hätte ja auch bei uns gespielt.“

Ein Problem hat nun jedoch Thorsten Neumann, der einen neuen Cheftrainer präsentieren muss: „Ich werde jetzt Himmel und Hölle in Bewegung setzen, damit das möglichst zeitnah klappt.“ Mit einem Kandidaten steht bereits heute das erste Gespräch an.

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