Morgen letztes Regionalliga-Heimspiel / Lichtet sich Lazarett bis Dienstag?

Cloppenburg vor der Brust und Wolfsburg im Hinterkopf

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Für Celio Rocha ist die Regionalliga-Saison bereits beendet. Der Torwart fällt morgen mit einer Knieprellung aus.

Rehden - Das ist jetzt schon mal sicher: Den BSV Rehden erwartet morgen ein Schützenfest. Denn egal, wie das letzte Spiel der ersten Rehdener Regionalliga-Saison ab 14 Uhr in den heimischen Waldsportstätten gegen den Mitaufsteiger BV Cloppenburg ausgeht: Anschließend treffen sich die BSV-Spieler, um zum Rehdener Schützenfest ins Dorf zu marschieren.

Und mit einem Sieg ließe sich natürlich besser feiern. Aber bitte nicht zu ausgiebig! Schließlich müssen die Schwarz-Weißen am Dienstagabend bei Oberligist Lupo Martini Wolfsburg um den letzten freien niedersächsischen Startplatz im DFB-Pokal spielen.

„Das ist wichtiger für uns“, stellt Rehdens Trainer Predrag Uzelac nach dem seit einer Woche gesicherten Klassenerhalt heraus. Bis dahin hofft er, dass wenigstens einige der morgen verletzt ausfallenden Akteure wieder fit sind.

Torwart Celio Rocha, am Samstag beim 5:3 über den FC St. Pauli einer der Matchwinner, fällt wegen seiner Knieprellung aus, die er sich schon in der ersten Halbzeit zugezogen hatte. Ob für ihn der durch Rocha von seinem Stammplatz verdrängte Christian Ceglarek oder Tim Becker als Stammkeeper der Zweiten zwischen die Pfosten rückt, lässt der 47-jährige Trainer bis zum heutigen Abschlusstraining offen. In den drei vorherigen Liga-Spielen beim VfL Wolfsburg II, VfR Neumünster und bei St. Paulis Zweitliga-Reserve jedenfalls saß Ceglarek nicht mal auf der Bank, sondern U 23-Kapitän Becker.

Definitiv weder gegen Cloppenburg noch bei Lupo Martini kann neben dem an einer Bänderverletzung laborierenden Erdal Ölge Marius Winkelmann auflaufen: Der Winterneuzugang hatte sich in Neumünster einen vierfachen Bänderriss zugezogen. „Vielleicht wäre es besser gewesen, schon gleich nach der ersten Behandlung draußen zu bleiben“, räumte Winkelmann rückblickend ein. Denn in den fünf Minuten dazwischen „ist wahrscheinlich mehr passiert“. Voraussichtlich in fünf Wochen kann der 22-Jährige langsam wieder mit individuellen Einheiten beginnen.

Seit Wochen nicht trainiert hat Francis Banecki. Seine Achillessehnen-Beschwerden setzten ihn aber erst bei St. Pauli endgültig außer Gefecht. Ebenfalls zusehen muss gegen seinen Ex-Verein BVC Maarten Schops, der das letzte seiner zwei Partien umfassenden Rot-Sperre abbrummt. Wäre die Partie am Mittwoch beim inzwischen insolventen FC Oberneuland zustande gekommen, hätte der 37-Jährige wieder ran dürfen, „aber trotzdem kam uns Oberneulands Absage gelegen“, sagt Uzelac mit Blick auf die zuletzt vielen englischen Wochen.

Angesichts dieser Liste an Ausfällen bleibt dem BSV-Coach wenig Spielraum zum Ausprobieren. „Aber wir haben uns vorgenommen, unseren Fans im letzten Heimspiel der Saison etwas zu bieten.“ Für beide Seiten geht es zwar um nichts mehr, doch Ankündigung auf der BVC-Internetseite, zum „wenig geliebten BSV Rehden“ reisen zu müssen, kränkt den in Cloppenburg lebenden Uzelac ein wenig: „Ich weiß nicht, woher das kommt. Vielleicht liegt es daran, dass wir gegen diese Mannschaft zuletzt ganz gut ausgesehen haben“, vermutet er in Erinnerung an den 3:0-Sieg im Niedersachsenpokal-Achtelfinale Ende August und das 2:2 im Liga-Hinspiel am 24. November. Vier dieser fünf Treffer erzielte übrigens Alexander Neumann. Und der ist fit. An die 23 Saisontreffer von Cloppenburgs Rogier Krohne, dem die Torjägerkanone der Liga fast sicher ist, dürfte der 23-Jährige (13 Tore) jedoch morgen nicht mehr herankommen. · ck

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