Schwüle Witterung verlangt Startern des 21. Diepholzer Stadtlaufs alles ab

Cleff nach Halbmarathon: „Das war sehr anstrengend“

Erfrischte sich mehrfach mit Wasser auf der Halbmarathon-Strecke: Johannes Cleff.

Diepholz - Die Luft war drückend und schwül-heiß, das Außenthermometer verwies auf 26 Grad Celsius – da waren die Läuferinnen und Läufer bei der 21. Auflage des Diep holzer Stadtlaufs am Sonnabend am Mühlenkamp-Stadion reichlich gefordert. Freilich durfte dann auch der Griff zu den Bechern nicht fehlen, die ehrenamtliche Helfer den Aktiven am Streckenrand reichten. Iso-Getränke und Wasser waren bei diesen äußeren Bedingungen hoch im Kurs.

Das bestätigte auch Johannes Cleff von „Turbine Aschen“, der sich über die Halbmarathon-Distanz mit einer starken Zeit von 1:22:26.69 Stunde nur Björn Grunwald (Blau-Weiß Hollage; 1:21:49.87) und dem schnellen Michael Reise (LT Kenkel; 1:19:53.92) geschlagen geben musste. „Das war ein gutes Feld, und es war sehr schwer und anstrengend, Tempo zu machen, aber die Getränke haben natürlich geholfen“, grinste der Aschener, nachdem er vom dritten Platz des Treppchens gestiegen war. Der Stadtlauf bleibt aber für ihn nicht der letzte Lauf in diesem Jahr: „Ich denke, es wird noch der Marathon in Oldenburg in Angriff genommen“, schmunzelte er.

Insgesamt gingen beim 21. Diepholzer Stadtlauf 315 Teilnehmer an den Start, das waren 125 weniger als im vergangenen Jahr. Das tat schnellen Zeiten, starken Rennen und einer guten Stimmung am Streckenrand aber keinen Abbruch.

Zum Beispiel beim Lauf über die zehn Kilometer: Bei den Männern siegte Ingo Schubert von „Aktiva Vita Twistringen“ in einer guten Zeit von 38:57.66 Minuten, gefolgt von Wilfried Bobrink (SV Barver; 40:25.49)

Golenia bei Frauen über

zehn Kilometer vorn

und Fred Magalowski (LG Kreis Verden; 41:12.50).

Bei den Frauen über diese Distanz sicherte sich zum zweiten Mal Christiane Golenia vom LC Hansa Stuhr in 45:12.78 Minuten den Sieg und hängte damit Gisela Bröring aus Vechta (48:29.75) sowie Karin Zumdohme (LTWF Lastrup; 52:19.35) ab. Die Duathletin strahlte nach dem Erfolg: „Ich bin zufrieden mit meiner Zeit. Das war der letzte Tempolauf, bevor es zur Duathlon-Weltmeisterschaft ins spanische Gijon geht.“ Die Sykerin ergänzte: „Das Feld war so klein, dass ich ziemlich einsam gelaufen bin – das hat es sehr anstrengend gemacht.“

Ähnlich schnell ging es bei den Läufen über die Fünf-Kilometer-Distanz zu: Hier siegte Ulrich Pohl vom OSC Damme in einer Zeit von 17:31.35 Minuten und verwies Newcomer Mats Ahrenshop (Diepholz – 18:04.32) auf den zweiten Platz. Der 16-Jährige, der in erster Linie Fußball bei den Kreisliga-B-Junioren des TuS Sankt Hülfe-Heede spielt, machte aber auf sich aufmerksam, schlug immerhin den Vorjahresdritten Dominik Franke (SG Diepholz – 18:28.26 – auch diesmal Dritter). Der Gymnasiast setzte nicht nur ein Ausrufezeichen, sondern freute sich auch über seinen Erfolg: „Ich bin völlig überrascht von meiner Platzierung. Aber wenn‘s gut läuft, dann macht mich das umso glücklicher.“

Bei den Frauen dominierte die junge Diepholzerin Isabel Klapproth, die sich in 21:32.75 Minuten von der Konkurrenz absetzte. Die Gymnasiastin verwies damit Kerstin Veuskens (Stadtwerke EVB Huntetal  – 23:12.05) und Lilo Stroink (Diepholz – 24:54.02) auf die Plätze.

Der stärkste Schüler über 800 Meter war Arian Kelmendi (2:33.53 Minuten). Bei den Mädchen hatte Josephine Michelle Turrin (2:54.06) die Nase vorn.

Die Schülerläufe waren in diesem Jahr indes erstmals vollständig ins Mühlenkamp-Stadion verlegt worden, um eventuelle Stürze auf den Rasen abzumildern. Start und Ziel blieben somit ebenso in der Arena wie auch die Tombola und Siegerehrung. Die 240 Schülerinnen und Schüler, die an den Start gingen, bekamen lautstarke Unterstützung zahlreicher Eltern, Geschwister und Großeltern.

Das Organisationsteam um Bernhard Keller, Bianka Leymann und Georg Hagemann zeigte sich zufrieden mit der Veranstaltung. „Es wird eine Fortsetzung geben“, kündigte Bernhard Keller an. · mbo

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