HSG Barnstorf/Diepholz gegen TuS Rotenburg

Chylinski zeigt Gala-Leistung beim 32:26

Barnstorfs Torjäger Kamil Chylinski (l.) stieg in dieser Szene vor Rotenburgs Kilian Behrens hoch und wuchte den Ball ins Tor.

Diepholz - Von Matthias Borchardt. Die HSG Barnstorf/Diepholz bleibt in der Erfolgsspur: Der Tabellenzweite der Handball-Oberliga gewann gestern Abend vor 300 Zuschauern in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle das Spitzenspiel gegen Aufsteiger TuS Rotenburg mit 32:26 (18:13). Damit sind die Gastgeber auch nach der sechsten Meisterschaftsbegegnung ungeschlagen.

„Das war ein verdienter Sieg mit einer überragenden Mannschaftsleistung gegen einen unbequemen Gegner. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit in der Deckung gesteigert“, strahlte Barnstorfs Trainer Dag Rieken. Das Duell der Torjäger entschied Barnstorfs Kamil Chylinski gegen Lukas Misere mit 15/4:11/3 für sich. Außerdem gefielen beim Heimteam Torwart Frederik Hohnstedt und in der zweiten Hälfte Linkshänder Jan Linné (5).

Auch der am rechten Knie verletzte (vorderes Kreuzband gerissen, Innen- und Außenband angerissen, und der Meniskus weist Risse auf) Allrounder Martin Golenia fieberte auf der Bank mit. Sein Operationstermin steht fest: Am Dienstag, 28. November, kommt er in der Roland-Klinik in Bremen unters Messer. „Die Saison ist durch. Ich werde pünktlich zur Vorbereitung wieder einsteigen“, erklärte der 27-Jährige am Rande der Partie.

Die Barnstorfer erwischten einen guten Start, führten nach Treffern von Kreisläufer Cedric Quader und Kamil Chylinski (Tempogegenstoß) mit 2:0 (2.). Um Rotenburgs Goalgetter Lukas Misere kümmerte sich Steffen Brüggemann. Der 21-jährige Linksaußen verkürzte mit seiner zweiten „Bude“ auf 3:4 (5.). Barnstorfs Linksaußen Bastian Carsten-Frerichs (4) erhöhte postwendend auf 5:3 (6.). Anschließend unterliefen den Hausherren im Angriff Abspielfehler. Die Gäste nutzten das eiskalt aus, drehten den Spieß durch ein Tor von Christian Hausdorf zum 6:5 (10.) um. Ein gut aufgelegter Chylinski egalisierte zum 6:6 (10.). Anschließend legte die Heimmannschaft stets vor. Der für Jakob Kasperlik eingewechselte HSG-Torhüter Frederik Hohnstedt wehrte einen Tempogegenstoß von Jens Koch ab und erwies sich auch in der Folgezeit als Rückhalt (mehrere Paraden).

Kevin Heemann und Chylinski mit einem Doppelpack sorgten beim 12:9 (19.) erstmals für eine Drei-Tore-Führung. Beide Teams gingen weiter aggressiv in der Abwehr zu Werke. Heemann kassierte die erste Zeitstrafe (24.). Rieken nahm im Angriff Hohnstedt heraus, brachte in Jan Linné einen Feldspieler. Das zahlte sich aus: Nach herrlichem Anspiel des Ex-Nettelstedters traf Chylinski mit einem Kempa-Tor zum 15:11 (25.). Der Pole legte mit verwandeltem Siebenmeter zum 18:13-Pausenstand nach.

Auch nach dem Wechsel ging die Chylinski-Gala weiter: Mit seinem zwölften Tor baute der 24-Jährige den Vorsprung auf 22:15 (38.) aus. Danach bestimmte der Favorit weiter das Spiel. Spätestens beim 28:21 (47.) durch Kapitän Quader (3) war eine Vorentscheidung gefallen. Das 30. Tor (30:24/55.) warf natürlich Chylinski.

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