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Chylinski warnt vor kampfstarkem Gegner

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Von: Cord Krüger

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Auch ihm dürfte es wieder an den Kragen gehen: Martin Golenia (vorn) und die Löwen-Zweite erwarten am Samstag einen robusten Gegner.
Auch ihm dürfte es wieder an den Kragen gehen: Martin Golenia (vorn) und die Löwen-Zweite erwarten am Samstag einen robusten Gegner. © Krüger

Die Landesliga-Handballer der HSG Hunte-Aue Löwen II wollen am Samstag in Wagenfeld gegen Georgsmarienhütte Wiedergutmachung für ihre jüngste Klatsche betreiben. Doch das Verletzungspech bleibt ihnen treu.

Wagenfeld – Zwei intensive Trainingswochen liegen hinter den Landesliga-Handballern der HSG Hunte-Aue Löwen II. Zu sehr hatte Trainer Mateusz Chylinski die 25:45-Abreibung seiner Männer bei der SG Neuenhaus/Uelsen zu denken gegeben. Schon der vorherige Auftritt gegen den TV Bissendorf-Holte II hatte ihm gar nicht geschmeckt, „aber in Neuenhaus ist das Ganze noch mal eskaliert. So hoch haben wir ja nicht mal vorige Saison in der Verbandsliga verloren“, mutmaßt er in Erinnerung an das Abstiegsjahr. Damit sich ein ähnlicher Auftritt im Heimspiel am Samstag ab 18.00 Uhr in der Wagenfelder Sporthalle am Branntweinsweg gegen den TV Georgsmarienhütte nicht wiederholt, qualmten in den Übungseinheiten einerseits die Socken, andererseits führten der Coach und sein spielender Trainerpartner Martin Golenia viele Einzelgespräche, „um die Probleme auf den Punkt zu bringen. Jetzt bin ich fest davon überzeugt, dass wir es am Wochenende besser machen“, sagt Chylinski.

Über den Gast aus dem Osnabrücker Land redete die Verbandsliga-Reserve kaum. „Generell befassen wir uns mit dem Gegner vorher wenig, denn die Jungs können das, was dann angesprochen wird, ja eh nicht umsetzen“, sagt Chylinski, ohne dies garstig zu meinen: „Wir müssen uns zuerst auf uns fokussieren, eine kompakte Abwehr stellen und versuchen, über schnelle Tempogegenstöße einfache Tore zu machen.“ Aber dann warnt er doch noch vor dem TV: „Das ist eine erfahrene Truppe – technisch vielleicht nicht überragend, aber sehr ehrgeizig. Sie gibt keinen Ball verloren und kämpft bis zur letzten Minute.“

Ein Beleg dafür könnten die drei Roten Karten sein, die der Tabellenfünfte bisher gesammelt hat. Allerdings kamen mit dieser Mentalität auch vier Siege in sieben Partien zusammen.

Die Löwen hingegen warten nun seit drei Begegnungen ohne Ertrag auf ihren dritten Saisonerfolg. Treu geblieben ist ihnen während dieser Phase allerdings das Verletzungspech. So verpasst Dennis Westermann den Heimauftritt wegen Achillessehnenproblemen ebenso wie Jeldrik Heemann mit seinem Bänderanriss im Daumen der rechten Wurfhand, Julian Paulick (geschwollenes Fußgelenk), Justin Bretthorst (Schulter), die privat verhinderten Mats Brandt und Lutz Wiese sowie die Langzeitverletzten Samuel Köhnken, Sascha Recht und Szymon Piechowiak.  ck

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