25-Jährige verstärkt Landesligist HSG Phoenix

Christina Lehmkuhl: Rückkehr perfekt

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Wirft demnächst wieder Tore für die HSG Phoenix: Rückkehrerin Christina Lehmkuhl.

Kreis-Diepholz - BASSUM/T. · Willkommen zurück! Handballerin Christina Lehmkuhl verlässt den Oberliga-Spitzenreiter SFN Vechta und schließt sich zur kommenden Saison dem Landesligisten HSG Phoenix an.

Lehmkuhl hatte sich vor zwei Jahren von ihrem Heimatverein SC Twistringen verabschiedet, um die Herausforderung Oberliga anzunehmen. „Der Sprung von der Landesliga war schon groß. Das merkt man besonders bei der Abwehr. Da gehen die Mannschaften intensiv zu Werke, Lücken gibt es kaum“, erklärt die 25-Jährige. Zudem musste sich die Rückraumspielerin umstellen, denn sie wurde – wie vorher abgesprochen – als neue Kreisläuferin geholt. In der ersten Saison klappte das noch recht gut, Lehmkuhl entwickelte sich gut. Doch zu Beginn dieser Spielzeit konnte sie aus beruflichen Gründen nur noch jede zweite Woche am Training teilnehmen.

„Dadurch habe ich natürlich den Anschluss verloren“, gibt die Twistringerin zu. Zwar kann sie nach einem Jobwechsel seit Februar wieder regelmäßig trainieren, aber den Rückstand konnte sie noch nicht vollständig aufholen. „Zudem sind wir mittlerweile drei Kreisläuferinnen. Und die neue Trainerin hat mir bereits mitgeteilt, dass sie mich momentan nicht im Regionalliga-Kader sieht, wenn wir aufsteigen sollten“, erklärt Lehmuhl. Ein Positionswechsel ist in Vechta nicht angedacht.

Die intensiven Verbindungen in die Heimat blieben in den zwei Jahren natürlich bestehen. Immer wieder gab es Anfragen, und jetzt entschied sich Lehmkuhl für die Rückkehr. Somit spielt sie wieder mit ihrer Schwester Maria in einer Mannschaft, und zwar auf ihrer Lieblingsposition im rechten Rückraum. Lena Hedtke und Mareen Kunze waren zu Twistringer Zeiten auch ihre Teamkameradinnen. HSG-Trainer Steffen Mundt freut sich auf den Neuzugang. „Christel ist eine große Verstärkung für

Trainer Mundt über

Verstärkung erfreut

uns. Sie ist sehr ehrgeizig, stets optimistisch und motiviert ihre Teamkameradinnen. Mit ihrer Oberliga-Erfahrung wird sie uns sehr weiterhelfen“, ist er überzeugt.

Ansonsten bleibt das Phoenix-Team so zusammen. Fragezeichen stehen noch hinter Nadine Sander (wohnt in Bremen), Melanie Hilbig (wohnt in Nienburg) sowie Routinier Katja Fischer, die sich möglicherweise in die zweite Mannschaft zurückzieht. Mit allen werden aber noch abschließende Gespräche geführt, kündigte Steffen Mundt an. · an

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