SCT-Siegtreffer im Landesliga-Derby kurz vor Abpfiff / Mundt lobt „gute Aufholjagd“

Christina Lehmkuhl besiegelt wohl Bassums Abstieg

Twistringen - Weniger als zehn Sekunden sind noch zu spielen. Gerade hat Melanie Hilbig den Ausgleich für den Handball-Landesligisten TSV Bassum im Derby gegen den SC Twistringen erzielt. Die TSV-Fans toben. Doch nach dem Wiederanpfiff schnappt sich Christina Lehmkuhl den Ball. Gegenspielerin Jaqueline Hanke folgt ihr, kann aber nicht entscheidend eingreifen. Von der rechten Ecke aus springt Lehmkuhl ab und trifft zum 29:28 (17:13)-Sieg.

Bittere Konsequenz für Bassum: Zwei Spieltage vor dem Ende steht der bittere Gang in die Kreisoberliga damit wohl fest.

Die Partie hätte auch anders ausgehen können. „Es war ein glücklicher Sieg für uns. Wir waren nicht besser“, befand SCT-Trainerin Cordula Seefeld. Sie dachte dabei an die vielen vergebenen Chancen – wie zum Beispiel die von Jana Beckmann, die statt fünf auch 20 Tore hätte markieren können. „Manchmal fehlten auch die Ideen oder die Bewegung. Ich habe den Mädels aber immer gesagt, dass sie mit Freude spielen und ruhig bleiben sollen. Das hat auch beim Rückstand geklappt“, freute sich Seefeld, die besonders Torfrau Mona Gottwald hervorhob. Ihr Team war nach einem 2:4-Rückstand mit 10:4 in Führung gegangen. Im Laufe der Partie verringerte sich der Vorsprung, ehe die erstarkten Bassumerinnen beim 20:19 sogar erstmals wieder vorne lagen.

„Das war eine gute Aufholjagd. Danach haben wir es aber versäumt nachzulegen“, monierte Trainer Steffen Mundt. So ging es in der dramatischen Schlussphase hin und her. Beim 27:26 hatten die Gastgeberinnen Oberwasser, dann schlug der SCT zurück und ging mit 28:27 in Führung. Hilbigs Ausgleichstreffer 15 Sekunden vor dem Schlusspfiff sollte am Ende jedoch nicht für einen Punktgewinn reichen.

Als Grund für die „verdiente Niederlage“ führte Mundt 36 technische Fehler und 32 Fehlwürfe seines Teams an. „Zudem haben einige Spielerinnen meine Vorgaben nicht umgesetzt. Da nützt es nichts, dass wir den Rückraum mit Femke Bornhorn und Sina Kuncke im Griff hatten. Maria und Christina Lehmkuhl konnten jedenfalls machen, was sie wollten“, schimpfte der TSV-Coach, der vom Auftritt seiner Mannschaft „maßlos enttäuscht“ war. · an

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