„Es hat sich abgenutzt“

Christian Jeinsen hört als Trainer des Fußball-Bezirksligisten TuS Kirchdorf am Saisonende auf

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Nach fünfjähriger Tätigkeit hört Christian Jeinsen am Saisonende beim Fußball-Bezirksligisten TuS Kirchdorf als Trainer auf.

Kirchdorf - Von Gerd Töbelmann. Nach fünf Jahren gehen Fußball-Bezirksligist TuS Kirchdorf und Trainer Christian Jeinsen am Saisonende getrennte Wege. „Nach Gesprächen mit der Mannschaft sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass man sich trennen sollte. Dies geschieht aber keineswegs im Streit. Die Jungs waren aber der Meinung, demnächst mal etwas Neues zu probieren. Das ist absolut okay“, erklärte Jeinsen.

Die Jahre in Kirchdorf waren für den 59-Jährigen eine durchaus positive Zeit. 2017 glückte dem Team der Aufstieg in die Bezirksliga. Im Jahr danach wurde der Relegationsplatz erreicht. In den Entscheidungsspielen um den Klassenerhalt setzte sich der TuS durch und blieb drin.

„Ich habe mich schon vor einiger Zeit mit der Mannschaft zusammengesetzt, um mal zu hören, wie es so aussieht. Dabei kam heraus, dass sich einige doch einen Wechsel des Trainers vorstellen könnten, weil sich einiges abgenutzt hat“, sagt Jeinsen. Der erste Vorsitzende Karsten Windhorn, der auch die Aufgaben des Spartenleiters innehat, sah das etwas anders: „Von Vereinsseite her hätten wir sehr gern mit Christian verlängert. Aber natürlich müssen wir auch die Wünsche der Spieler respektieren. Ich habe auch schon mit einigen Nachfolge-Kandidaten gesprochen. Vielleicht können wir schon zeitnah Vollzug melden. Dabei freut es mich riesig, dass das Team auch im Falle des Abstiegs nicht auseinanderbrechen wird, denn der Großteil der Mannschaft hat schon für die kommende Saison zugesagt.“

Bis zum Saisonende wollen Jeinsen und seine zuletzt mit vielen Verletzungen gebeutelte Mannschaft alles versuchen, um die Klasse (wie in der Vorsaison) doch noch zu halten. „In der Winterpause können wir noch einmal richtig durchpusten, um danach voll anzugreifen“, sagt Windhorn. Und Jeinsen ergänzt: „Ich werde natürlich alles geben, damit wir das auch schaffen. Von der menschlichen Seite tut es mir schon jetzt weh, dass am Saisonende Schluss ist.“

Bedeutet das Aus in Kirchdorf auch automatisch das Ende der Karriere als Trainer überhaupt? Jeinsen verneint das: „Auch mit meinen 59 Jahren bin ich immer noch verrückt nach Fußball. Wenn ein passendes Angebot kommt, werde ich mir das gut durch den Kopf gehen lassen.“

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