Champions League: Russe holt 2:7 im Entscheidungssatz auf / Dennoch 1:3 in Frankreich

Skachkov-Gala für Werder zu wenig

Bei der 1:3-Niederlage gegen Pontoise-Cergy holte Kirill Skachkov den Ehrenpunkt für Werder.
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Bei der 1:3-Niederlage gegen Pontoise-Cergy holte Kirill Skachkov den Ehrenpunkt für Werder.

Bremen - Jetzt wird es für Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen extrem eng, ins Viertelfinale der Champions-League vorzustoßen. Da die Hanseaten beim französischen Vertreter AS Pontoise Cergy knapp mit 1:3 den Kürzeren zogen, hilft nun im kommenden Match gegen den schwedischen Tabellenführer Eslövs nur ein Sieg.

Sicherlich keine überragende Ausgangsposition, aber laut Teammanager Sascha Greber auch kein Grund für übermäßigen Pessimismus: „Die Jungs haben sich nichts vorzuwerfen. Das war ein ganz starkes Spiel von uns. Mit etwas Glück gewinnen wir sogar die Partie.“

Allerdings nur mit einem besseren Start. Den setzten die Bremer in Paris nämlich komplett in den Sand. Klar, mit der Auftaktschlappe von Constantin Cioti gegen den Weltranglisten-Siebten Marcos Freitas musste man rechnen – mit dem Patzer von Werders Nummer eins Bastian Steger, der überraschend an Kristian Karlsson gescheitert war, hingegen nicht. Somit stand Kirill Skachkov beim Stand von 0:2 unter gehörigem Druck – bewahrte aber die Nerven und triumphierte trotz eines 2:7-Rückstands im Entscheidungssatz noch mit 11:9 über Wang Jian Jun. „Das war das mit Abstand beste Spiel von Kirill. Hoffentlich ist jetzt bei ihm der Knoten geplatzt“, lobte Greber den SVW-Neuzugang.

An der Gesamtniederlage änderte die Galavorstellung des Russen indes trotzdem nichts. Obwohl Steger im Spitzeneinzel Freitas alles abverlangte, musste er schlussendlich in vier Sätzen zum bitteren 1:3-Endstand passen.

„Mit so einer Leistung hätte Basti gegen Karlsson gewonnen und für uns wäre alles drin gewesen“, seufzte Greber, freute sich kurz darauf aber auf den morgigen Bundesliga-Knüller in eigener Halle (15 Uhr) gegen Saarbrücken: „Da werden wir als Außenseiter versuchen, das Unmögliche zu schaffen.“

drö

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