Landestrainer fädelt den Deal mit Heiligenrodes Tischtennis-Juwel ein

TuS Celle angelt sich Hippler

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Nun ist es perfekt: Tobias Hippler wird den TSV Heiligenrode nach der Saison in Richtung Celle verlassen. ·

Heiligenrode - Die Würfel sind gefallen: Ab der neuen Saison wird Heiligenrodes Tischtennis-Juwel Tobias Hippler dem TSV endgültig nicht mehr zur Verfügung stehen. Der 14-Jährige wechselt zum abstiegsbedrohten Regionalligisten TuS Celle und hinterlässt beim Verbandsligisten eine riesige Lücke.

Seinen immensen Wert für Heiligenrode stellte „Hippi“ einmal mehr im Kellerduell beim VfB Peine unter Beweis, wo er mit zwei Einzelsiegen im oberen Paarkreuz sowie dem Doppeltriumph an der Seite von Jan Grashoff entscheidend zum 9:1 beitrug.

Doch diese Erfolge gehören bald der Vergangenheit an. Künftig schlägt Hippler für Celle auf – auch wenn ihm der Wechsel „nicht leicht fällt. Es hat mir in Heiligenrode immer viel Spaß gemacht. Aber ich möchte einfach noch höher spielen. Das Angebot von Celle hat mich schnell überzeugt. Mein niedersächsischer Landestrainer Frank Hohmeier fungiert dort als Coach und hat sich von Beginn an stark um mich bemüht. Ich freue mich auf den TuS.“

Und der TuS Celle mit Sicherheit auch auf ihn. Selbst wenn der momentane Zehnte der Regionalliga Nord absteigen sollte, steht Hippler bei den Niedersachsen im Wort: „In Celle stimmt einfach das Gesamtpaket. Ich kenne dort fast alle meine Mitspieler von Lehrgängen und verstehe mich toll mit ihnen. Außerdem hoffe ich, mich beim TuS sportlich weiterzuentwickeln. Ich denke, das ist die richtige Adresse für mich“, erläutert Hippler seine Beweggründe für den Wechsel zum südlichen Tor der Lüneburger Heide.

Sechsmal geht „Hippi“ allerdings noch für den TSV Heiligenrode an den Start. Ehrensache, dass der Gymnasiast sich bei seiner Abschiedstournee nur zu gerne mit dem Klassenerhalt verabschieden möchte. „Das wäre für mich dann der perfekte Abschluss. So schlecht sind unsere Chancen auch nicht. Wenn wir Samstag das Schlüsselspiel gegen Marklohe gewinnen, dann verdrängen wir die vom Relegationsplatz. Es ist also alles drin“, verschwendet Hippler keinen Gedanken an einen möglichen Abstieg. Warum auch? Mit Leistungen wie in Peine ist das Kreisteam noch zu retten. Lediglich Andre Meyer patzte gegen Stefan Mudrow – ansonsten hatte Heiligenrode aber alles im Griff. · drö

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