Burgardt hilft seinem Freund Jakobsen

Kreisligist TuS St. Hülfe-Heede präsentiert Verstärkung

Spielt neuerdings beim Fußball-Kreisligisten TuS Sankt Hülfe-Heede: Alexander Burgardt.

St. Hülfe - Ein in der Fußball-Szene bekanntes Gesicht verstärkt Kreisliga-Aufsteiger TuS Sankt Hülfe-Heede: Alexander Burgardt. Der 36-Jährige, der beim BSV Rehden in der Oberliga zu den Leistungsträgern gehörte und die Schwarz-Weißen nach ihrem ersten Regionalliga-Jahr 2013 verließ, erzielte am Freitagabend beim 2:1-Erfolg über den TV Neuenkirchen das 1:0 für die Gastgeber.

Wie kam dieser überraschende Wechsel zustande? „Alexander ist ein Arbeitskollege von mir und mein bester Kumpel“, erzählt Nils Jakobsen, Trainer beim TuS Sankt Hülfe-Heede. Er setzte den laufstarken Routinier auf der Zehn ein. Der 35-Jährige lobt seinen Freund „Boogie“: „Alex ist eine Riesenverstärkung für uns, er baut die junge Mannschaft auf und zählt zu den Führungsspielern.“ Zuletzt kickte Burgardt beim Weser-Ems-Bezirksligisten SV „Falke“ Steinfeld.

„Das ist eine gute Abwechslung, wenn ich Zeit habe, helfe ich gern“, sagt Burgardt, der beruflich viel um die Ohren hat. Von der jungen Sankt Hülfer Mannschaft ist der bei einem Lokomotiven-Hersteller im Service und Vertrieb tätige Allrounder überrascht: „Die Jungs haben Lust, etwas zu lernen.“ Gegen den TV Neuenkirchen taten sich die Hausherren schwer. „Am Ende zählen nur die Punkte“, unterstreicht Burgardt.

Zu den Leistungsträgern beim Neuling zählt auch Goalgetter und Torvorbereiter Aydin Sünün. Er hatte für den letztjährigen Vizemeister der 1. Kreisklasse satte 42 „Buden“ erzielt. Der 29-Jährige pausiert derzeit aufgrund von Knieproblemen. Jakobsen verspricht aber: „Aydin kommt wieder.“ Verzichten muss der Kreisligist auf A-Junioren-Torhüter Thomas Grothe. Der 18-Jährige zog sich im Training im linken Knie einen Kreuzbandriss zu und fällt nach einer Operation mehrere Monate aus. In Cedric Timmermann verfügt der TuS Sankt Hülfe-Heede momentan nur über einen Torwart.

Kurzfristig zum 26er-Kader stieß auch noch Sebastian Kasten. Er wohnt in Wagenfeld, hat die B-Lizenz und arbeitet an der Universität in Paderborn. Als Fußballspieler (früher TSV Wetschen) hatte er eine Pause einlegt. Doch jetzt ist der Mittelfeldakteur wieder dabei, wurde gegen den TV Neuenkirchen für die letzten 20 Minuten eingewechselt. Jakobsen sieht sich für die Kreisliga-Saison gerüstet: „Ich habe mehrere Youngster und einige alte Hasen in den Reihen.“ 

mbo

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