Bundesligist verliert gegen TTC Schwalbe Bergneustadt 2:3 / Playoff-Teilnahme fast futsch

Werder gibt 2:0-Führung aus der Hand

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Bei Bremens Hunor Szocs flatterten wieder einmal die Nerven. Er verlor in vier Sätzen gegen Tomislav Kojic.

Bremen - Muss Tischtennis-Bundesligist SV Werder Bremen seine Playoff-Träume nach der unnötigen 2:3-Heimpleite gegen den Tabellensiebten TTC Schwalbe Bergneustadt endgültig begraben? Zumindest rutschte der Deutsche Meister des Jahres 2013 vorerst auf Rang sechs ab und darf sich laut Trainer Cristian Tamas keinen weiteren Patzer mehr erlauben: „Realistisch betrachtet, müssen wir jetzt unsere restlichen drei Spiele alle gewinnen, um noch als Vierter in die Playoffs zu rutschen.“

Rechenspiele, die sich die Hanseaten mühelos hätten ersparen können. Denn: Werder erwischte einen absoluten Traumstart und ging durch den Zittersieg von Bastian Steger gegen Benedikt Duda (nach 0:2-Satzrückstand!) sowie den Viersatztriumph von Constantin Cioti über TTC-Spitzenspieler Gustavo Tsuboi schnell mit 2:0 in Führung.

Hunor Szocs hatte es nun in der Hand, alles klar zu machen – doch einmal mehr flatterten dem jungen Rumänen die Nerven. Auch in seinem vierten Bundesliga-Einzel blieb der Ersatz von Adrian Crisan (Tamas: „Adrian laboriert an Knieproblemen. Das war keinesfalls eine Denkpause für ihn nach seinen zuletzt schwächeren Auftritten.“) glücklos. Diesmal scheiterte Szocs in vier Sätzen an Tomislav Kojic und verpasste so die endgültige Entscheidung.

Sehr zum Leidwesen von Tamas: „Wenn man in der Bundesliga den Durchbruch schaffen will, muss man seine Chancen irgendwann einfach nutzen. Das hat Hunor leider wieder nicht getan.“

Eigentlich auch noch kein Beinbruch für die Grün-Weißen. Immerhin blieben den Hausherren weiterhin zwei Möglichkeiten, Bergneustadt auf die Bretter zu schicken. Aber wie bereits gegen Fulda und Düsseldorf (gegen beide Teams lag Werder schon mit 2:1 in Front) verpasste Bremen den finalen Knockout: Erst fehlten einem grippegeschwächten Steger im Spitzeneinzel gegen Tsuboi die letzten Körner, dann kassierte zu allem Überfluss Cioti seine erste Rückrundenniederlage.

Nach zuvor sieben Einzelsiegen in Folge erwischte es „Costa“ in vier Sätzen gegen Duda. Drei Matchbälle konnte Cioti noch abwehren – der vierte saß, so dass die Playoffs für den SV Werder Bremen mittlerweile in weite Ferne rücken. Rechnerisch ist für Bremen zwar unverändert alles drin, doch die dritte 2:3-Pleite im Kalenderjahr 2015 ließ selbst dem sonst so optimistischen Tamas am Nervenkostüm seines Teams zweifeln: „Wir vergeben zu viele Möglichkeiten. Alle drei Rückrundenniederlagen waren vermeidbar. Wenn wir dreimal gewinnen, spielen wir sogar um Platz zwei. Aber so geht es nur noch um Rang vier. Selbst der dritte Platz ist jetzt futsch.“

drö

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