Bundesliga-Squasher müssen Samstag bei angeschlagenen Mülheimern antreten

Diepholz vor heißem Tanz

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Dylan Bennett steht für das Diepholzer Spitzeneinzel in Duisburg zur Verfügung.

Diepholz - Es brodelt an der Ruhr, wenn Dennis Jensen mit seinem Team morgen ab 14 Uhr in Duisburg zum dritten Saisonspiel der Squash-Bundesliga Nord antritt. Denn Jensen und seine Kollegen des 1. SC Diepholz treffen in Gestalt des SC hot socks Mülheim auf einen Gegner, der seinen Auftakt mit zwei 0:4-Schlappen komplett in den Sand gesetzt hat. „Die Mülheimer müssen jetzt zu Hause also etwas zeigen, bei einer weiteren Niederlage stehen sie schon unter Druck“, weiß der Diepholzer Teamchef. Die Kreisstädter hingegen können als Tabellendritter befreit aufspielen. „Mit einer Punkteteilung jeglicher Art wäre ich schon zufrieden“, schildert Jensen.

Er und seine Mitspieler würden damit an den guten Start im Squash-Oberhaus anknüpfen. Doch er weiß, dass dies kein leichtes Unterfangen wird: „Wir mussten dort zuletzt vor eineinhalb Jahren ran. Es ist eine schöne, große Anlage – und die Mülheimer haben da viele Fans im Rücken.“ Er rechnet mit einer großen Kulisse – und den „hot socks“ in Bestbesetzung: „Die Aufstellung ist komplett anders als bei ihren Niederlagen“, hat der 40-Jährige in Erfahrung gebracht.

Vor allem das Spitzenduell zwischen dem niederländischen Meister Sebastian Weenink, Nummer 96 der Welt, und seinem für Diepholz startenden Landsmann Dylan Bennett hat es in sich. „In diesen Aufeinandertreffen ging es immer heiß her“, verrät Jensen. „Aber Dylan ist fit.“ Erst am Dienstagabend hat er für den britischen Erstligisten „Telecom St. George's Hill“ gepunktet – mit einem Fünfsatzsieg gegen Josh Miles. „Dylan reist direkt aus seiner Heimat Eindhoven und hat damit den kürzesten Weg“, schildert Jensen. Dafür reist Youngster Iker Pajares Bernabeu nicht an. „Es wäre unklug gewesen, ihn für dieses eine Spiel aus Barcelona anreisen zu lassen“, begründet Jensen. Dafür fliegt Julian Söhnchen aus London ein. Verzichten müssen die Niedersachsen auf Neuzugang Florian Pößl und Luis das Neves. Torsten Wagner, der nach einem grippalen Infekt wieder genesene Dennis Jensen und Dirk Heemann komplettieren den Kader.

„Wir müssen im unteren Paarkreuz vorlegen, wenn wir etwas holen wollen“, gibt Dennis Jensen die Marschroute vor. „Es wäre eine Riesensache, wenn wir mit unserem neu aufgestellten Team auch aus unserem zweiten Auswärtsspiel in Folge etwas Zählbares holen würden“, verdeutlicht Jensen. „Dafür werden wir alles geben.“

ck

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