Bundesliga-Squasher freuen sich auf spannende Heimspiele / Jensen hat alle Mann an Bord

1. SC Diepholz will in die Playoffs

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Auch Norman Junge freut sich auf die Bundesliga-Heimspiele des 1. SC Diepholz am Sonnabend.

Diepholz - Es geht in die Endphase: Der 1. SC Diepholz belegt vier Spiele vor Serienende einen sensationellen zweiten Platz in der Bundesliga Nord, der zur Teilnahme an den Playoffs am Sonnabend, 18. April, in Frankfurt berechtigen würde. „Egal, was passiert: Wir haben eine Top-Saison gespielt, aber klar ist auch, dass wir jetzt zu den Playoffs wollen“, sagt Dennis Jensen, Spielertrainer beim 1. SC Diepholz, vor den beiden Heimbegegnungen am Sonnabend.

Die Kreisstädter treffen um 13.00 Uhr im „Sauna- und Sportparadies“ Diepholz auf den Tabellenvierten Hanse Squash Hamburg 79 und den SC hot socks Mülheim. Jensen kann am Sonnabend auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Dylan Bennett führt das Diepholzer Team an, dahinter spielen Norman Junge, Julian Söhnchen, Luis das Neves und Dennis Jensen, aber auch Martin Tonn und Dirk Heemann brennen auf ihren Einsatz auf den heimischen Courts.

Die Squash-Fans können sich auf wahre Leckerbissen freuen, da die Gäste ebenfalls alle Hochkaräter in Diepholz an den Start bringen. Hanse Squash Hamburg liegt sechs Punkte hinter den Hausherren und kommt mit dem englischen Profi und Weltklasseakteur Nathan Lake, dahinter spielen Juniorennationalspieler Felix Auer und Predi Fritsche. Wer die Position vier bei den Hamburgern bekleiden wird, ist noch offen.

„Es waren immer enge Spiele gegen die Hamburger, und so wird es auch dieses Mal sein. Wir müssen versuchen, mit den Zuschauern im Rücken unseren Heimvorteil zu nutzen“, gibt Jensen die Parole aus.

Auch gegen den SC hot socks Mülheim wartet auf die Heimmannschaft Schwerstarbeit. Die Gäste aus dem Westen kommen mit ihrer Stammformation – und die gehört mit zum Besten, was die Bundesliga zu bieten hat. Diepholz’ niederländischer Nationalspieler Dylan Bennett trifft auf seinen Landsmann Sebastiaan Weenink, der zurzeit die Nummer 83 der Welt ist – Tendenz aufsteigend. Dahinter spielen mit dem laufstarken Marco Schoeppers, Phillip Annandale und Pascal Tagaz ebenfalls Akteure, die ihr Handwerk verstehen. Wer aus den Diepholzer Reihen auflaufen wird, entscheidet sich erst nach der Abschlussbesprechung am Samstagvormittag.

Alle Zuschauer im „Sauna- und Sportparadies“ werden via Liveticker über die anderen Bundesligaergebnisse informiert. Für Dennis Jensen ist der 1. Bremer SC der größte Konkurrent im Rennen um Platz zwei. Die Weserstädter haben ein Spiel weniger, keine Verletzten zu beklagen und spielen am letzten Spieltag noch im Nordderby gegen die Kreisstädter.

Der 39-jährige Jensen gibt sich optimistisch: „Wir müssen am Sonnabend zu Hause einen großen Schritt machen.“

mbo

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